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Landkreis Kassel: Verkehrskontrollen in Wolfhagen und Habichtswald

Zwei Fahrer ohne Führerschein gestoppt, weiterer schaut Handyvideos während der Fahrt

Verkehrskontrolle der Polizeistation Wolfhagen an der B 450
Foto: Presseportal.de

Kassel (ost)

Wolfhagen/ Habichtswald (Landkreis Kassel):

Polizeibeamte in Wolfhagen führten gestern Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Bundesstraßen 450 und 251 in den Gebieten Wolfhagen und Habichtswald durch. Sie wurden von Kollegen der Polizeistation Hofgeismar sowie den Revieren Ost, Nord und Süd-West unterstützt und konzentrierten sich besonders auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Zwischen 14:30 und 23:00 Uhr wurden insgesamt 45 Fahrzeuge angehalten und 52 Fahrer sowie Insassen kontrolliert. Um 19:50 Uhr stoppten die Beamten einen Audi auf der B 450. Der 25-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kassel hatte weder einen Führerschein noch war er nüchtern, da er unter Drogeneinfluss gefahren war. Er wurde zur Dienststelle gebracht, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Er muss sich nun wegen Drogenkonsums und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Später am Abend, um 21:10 Uhr, wurde ein 15-jähriger Rollerfahrer angehalten. Der Jugendliche aus dem Landkreis Kassel hatte keinen Führerschein, daher wird auch gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Glücklicherweise wurden keine Fahrer unter Alkoholeinfluss angehalten, außer einem Fahrer mit einem Atemalkoholwert von 0,3 Promille, der nur ein Aufklärungsgespräch erhielt. Ein Fahrer wurde wegen Nicht-Tragens des Sicherheitsgurtes erwischt und ein anderer wurde angehalten, weil er während der Fahrt Videos auf seinem Handy ansah. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen von Drogen im Jahr 2023 – 73917, niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Hessen 24363 Fälle von Drogen registriert, wovon 22378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer, 2089 Frauen und 6494 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 26518, wovon 23101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 ähnlich, wobei 17106 Männer, 2027 Frauen und 7004 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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