Ein 20-jähriger Mann wird beschuldigt, einen Raubüberfall mit Mordabsicht in einer Tankstelle begangen zu haben.
Landkreis Marburg-Biedenkopf: Haftbefehl nach versuchtem Raubmord

Marburg-Biedenkopf (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Haftbefehl nach versuchtem Raubmord
(Bezug zur Bekanntmachung vom 15. Mai unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43648/5780218)
Kirchhain
Die Staatsanwaltschaft Marburg leitet ein Ermittlungsverfahren gegen einen 20-jährigen Mann wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in Verbindung mit versuchtem schweren Raub. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Der Beschuldigte soll am Dienstagabend, 14. Mai 2024, gegen 19:35 Uhr mit einem Messer bewaffnet in eine Tankstelle in der Niederrheinischen Straße in Kirchhain gegangen sein, um die Tageseinnahmen zu rauben. Dabei soll er mit dem Messer in Richtung des 20-jährigen Mitarbeiters gestochen haben, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Tankstelle befand, und dabei in Kauf genommen haben, ihn zu töten. Der Mitarbeiter konnte dem Beschuldigten nach einem Kampf das Messer abnehmen. Danach floh der Beschuldigte ohne Beute, wobei seine Identität zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war. Der Mitarbeiter erlitt Schnittverletzungen an einer Hand.
Am Donnerstagabend, 16. Mai 2024, erkannte der Tankstellenmitarbeiter den Beschuldigten erneut in der Nähe der Tankstelle und identifizierte ihn als den Täter des Raubüberfalls. Gemeinsam mit einem anderen Tankstellenmitarbeiter hielt er den Beschuldigten fest, bis die inzwischen alarmierten Polizeibeamten eintrafen. Danach konnten seine Personalien festgestellt werden.
Der Beschuldigte wurde am Freitag, 17.05.2024, dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ der Haftrichter Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in Verbindung mit versuchtem schweren Raub.
Weitere Informationen werden ausschließlich über die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Marburg, Telefonnummer 06421/290-222, veröffentlicht.
Timo Ide, Staatsanwalt und Pressesprecher
Kerstin Müller, Pressesprecherin
Kontakt:
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








