Ein Mann wurde in Volkmarsen mit einem Stichwerkzeug verletzt. Der Tatverdächtige, ein 34-jähriger Georgier, befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Landkreis Waldeck-Frankenberg: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Korbach (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kassel und der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg
Am Sonntag (15. Februar) ereignete sich in Volkmarsen eine Auseinandersetzung, bei der ein Mann mit einem Stichwerkzeug verletzt wurde. Die Polizei konnte einen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts festnehmen. Dieser befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Die Polizei Bad Arolsen erhielt um 14.40 Uhr die Information, dass ein Mann in einem Haus in der Innenstadt von Volkmarsen verletzt worden sein soll. Bei ihrer Ankunft am Tatort trafen die Beamten auf mehrere Personen mit georgischer Staatsangehörigkeit. Ein 30-jähriger Mann wies Verletzungen am Oberkörper auf, die anscheinend durch ein Stichwerkzeug verursacht wurden. Er wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt und dann in ein Krankenhaus gebracht, wo er intensivmedizinisch versorgt werden musste. Das mutmaßliche Tatwerkzeug, ein Messer, wurde am Tatort sichergestellt.
Während der ersten Maßnahmen der Polizei wurde ein 34-jähriger Georgier in Tatortnähe widerstandslos festgenommen und in Gewahrsam genommen. Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 34-Jährige für die gefährliche Körperverletzung mit einem Stichwerkzeug verantwortlich ist.
Am Montag (16. Februar) stellte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Haftbefehl gegen den 34-Jährigen wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung mit Fluchtgefahr aus. Der Haftbefehl wurde am Montagnachmittag vom Amtsgericht Korbach erlassen, und der Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat werden derzeit von der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel weiter untersucht. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 zu melden.
Andreas Thöne
Oberstaatsanwalt Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








