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Langen: Autofahrer flüchtete vor Polizei und verunfallte

Ein alkoholisierter Fahrer flüchtete vor der Polizei, verursachte einen Unfall und wurde festgenommen. Eine Mitfahrerin verletzte sich leicht.

Foto: Depositphotos

Langen (ost)

Früh am Samstagmorgen meldete ein Angestellter einer Tankstelle in Dreieich-Offenthal gegen 3.05 Uhr einen Fahrer, der unter Alkoholeinfluss stand und mit einem VW Touran vom Tankstellengelände weggefahren war.

Bei der Suche der Polizei wurde das Auto kurz darauf auf der Südlichen Ringstraße entdeckt. Als die Polizei das Fahrzeug stoppen wollte, beschleunigte der Fahrer stark und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter. Über mehrere Straßen in der Stadt erreichte das Auto Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h, so die Beamten.

Auf der Straße „Am Bergfried“ kam der VW nach einer Kollision mit einem Poller und einem Blumenkübel von der Straße ab und kam auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der 35-jährige Fahrer wurde daraufhin widerstandslos festgenommen. Eine Mitfahrerin klagte zunächst über Bauchschmerzen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab.

Obwohl ein Drogentest beim 35-Jährigen negativ ausfiel, ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 0,73 Promille. Daher wurde auf der Polizeistation eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeistation Langen (06103 9030-0) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten liegt bei 188, Schwerverletzte bei 3.537 und Leichtverletzte bei 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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