Ein 69-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er gewaltsam in ein Bürogebäude eingedrungen war und einen Tresor gestohlen hatte.
Langen: Schnelle Festnahme nach Büroeinbruch

Langen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südosthessen
(cb) Ein Mann im Alter von 69 Jahren wurde am Freitag von Polizeibeamten festgenommen, weil er angeblich gewaltsam in Geschäftsräume in der August-Bebel-Straße eingedrungen war und einen Tresor gestohlen hatte. Es wurden Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls. Berichten zufolge drang er gegen 1.45 Uhr durch ein aufgebrochenes Fenster in ein Bürogebäude ein, um gewaltsam einen Tresor zu entfernen und zu stehlen. Nach einer sofortigen Fahndung mit mehreren Polizeistreifen wurde der Tatverdächtige in der Nähe des Tatorts festgenommen. Der gestohlene Geldschrank wurde bei ihm gefunden und beschlagnahmt. Der Mann musste zur weiteren polizeilichen Untersuchung auf die Dienststelle gebracht werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Darmstadt am Samstag (02.05.) einen Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Der 69-jährige Beschuldigte wurde danach inhaftiert.
Hinweis an die Medien: Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu dieser Meldung an die gemeinsame Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt, E-Mail: pressestelle@sta-Darmstadt.justiz.hessen.de.
Offenbach, 04.05.2026, Pressestelle, Claudia Benneckenstein
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








