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Langenselbold: Polizeiaktion in Hanau

Mehrere Strafanzeigen gegen Mitsubishi-Fahrer; Mehrere Notrufe: Polizei machte Duo zügig ausfindig – Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet

Foto: Depositphotos

Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Ein Mitsubishi-Fahrer in Hanau steht unter Verdacht der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wird ihm vorgeworfen, unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln gefahren zu sein und mit gestohlenen Kennzeichenschildern unterwegs gewesen zu sein. Es wird erwartet, dass gegen den 36-jährigen Fahrer mehrere Strafverfahren eingeleitet werden.

Der Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis soll am Mittwochabend gegen 20 Uhr in der Luise-Kiesselbach-Straße vor einer Polizeistreife geflohen sein. Dabei gefährdete er unbeteiligte Verkehrsteilnehmer und erreichte zeitweise Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. Außerdem fuhr der Verdächtige entgegen der Fahrtrichtung in einen Kreisverkehr und überfuhr eine rote Ampel. Später bremste der Spacestar-Fahrer ohne ersichtlichen Grund stark ab, was zu einem leichten Auffahrunfall mit dem Streifenwagen führte. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.200 Euro geschätzt. Da der 36-Jährige anscheinend unter dem Einfluss von Rauschmitteln stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die angebrachten Kennzeichenschilder nicht zum Mitsubishi gehörten und wahrscheinlich gestohlen waren. Das Fahrzeug war nicht zugelassen.

Zeugen, die das Fahrverhalten beobachtet haben und möglicherweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 9010-0 bei der Polizeiautobahnstation Südosthessen zu melden.

2. Die Polizei in Maintal hat nach mehreren Notrufen schnell ein Duo ausfindig gemacht. Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet.

„Zwei bewaffnete Personen laufen derzeit im Bereich der Kennedystraße herum“, meldeten mehrere Zeugen am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr über Notruf bei der Polizei. Bei einer sofortigen Fahndung wurden zwei Personen in der Nähe einer örtlichen Spielhalle gefunden, die der detaillierten Beschreibung der aufmerksamen Zeugen entsprachen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden kontrollierten, deutlich alkoholisierten 30-Jährigen keine Waffen oder ähnliche Gegenstände bei sich. Sie wurden vorübergehend festgenommen und zur Wache gebracht. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten ein Luftgewehr und eine Hiebwaffe. Es kam zur Beschlagnahme und zur Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Hinweise auf die beiden Männer geben können, insbesondere in Bezug auf das Mitführen der genannten Waffen, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.

3. Eine 16-jährige E-Roller-Fahrerin wurde nach einem Zusammenstoß mit einem Auto am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 66-jährige Frau in ihrem Opel Meriva auf der Konrad-Adenauer-Allee unterwegs. Die Jugendliche fuhr mit ihrem E-Scooter auf dem Gehweg neben der Konrad-Adenauer-Allee in dieselbe Richtung. Es kam zu einer Kollision in der Nähe des Fußgängerüberwegs kurz vor der Einmündung zur Straße „Gehrener Ring“. Die 16-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Der Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06183 91155-0 bei der Polizeistation Langenselbold zu melden.

4. Ein unbekannter Autofahrer beschädigte in der Zeit zwischen Dienstag, 22 Uhr, und Mittwoch, 4 Uhr, das Hoftor eines Grundstücks in der Straße „An der Burgmühle“ im Bereich der einstelligen Hausnummern.

Da der Verursacher offenbar Fahrerflucht begangen hat, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht. Der entstandene Schaden kann derzeit nicht beziffert werden. Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch bei den Beamten der Polizeistation in Gelnhausen unter der Rufnummer 06051 827-0 zu melden.

5. Trickbetrüger erbeuteten Goldmünzen von einer älteren Dame in der Straße „Am Bockenborn“. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Trickdiebstahls.

Die Seniorin erhielt am Mittwochvormittag einen Anruf von einem angeblichen Versicherungsmakler, der ihr eine Geschichte über einen Einbruch in der Nachbarschaft auftischte. Anschließend kamen zwei Männer, die die Goldmünzen mitnehmen und überprüfen wollten. Da das Duo nicht zurückkehrte, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Trickdiebstahls. Zeugen des Vorfalls, der sich gegen 10.50 Uhr ereignete, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

6. Ein dunkel gekleideter Mann wird in Gelnhausen gesucht, nachdem er volksverhetzende Gesten gezeigt haben soll. Die Staatsschutzabteilung ermittelt.

Der ältere Mann mit langen, zerzausten und grauen Haaren sowie ungepflegtem Äußeren zeigte am Mittwochnachmittag auf dem Gelände einer Tankstelle in der Freigerichter Straße volksverhetzende Gesten gegenüber mehreren Autofahrern. Die Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Südosthessen sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Zeugen werden gebeten, sich über die Rufnummer 069 8098-1234 mit den Ermittlern aus Offenbach in Verbindung zu setzen.

7. Ein grauer VW Golf wurde in der Grimmelshausenstraße in Gelnhausen zerkratzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Unbekannte beschädigten im Laufe des Mittwochs einen abgestellten grauen VW Golf mit GN-Kennzeichen in der Grimmelshausenstraße (einstellige Hausnummern). Die Beamten der Polizeistation in Gelnhausen haben Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich an die Wache der Station unter der Rufnummer 06051 827-0 zu wenden.

8. Ein Trafoturm in Brachttal wurde mit blauer Farbe und Parolen beschmiert. Die Staatsschutzabteilung ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Sachbeschädigung.

Die Schriftzüge in blauer Farbe und der entstandene Schaden von etwa 2.000 Euro am Trafoturm in der Raiffeisenstraße dürften um den 25. März entstanden sein. Hinweise werden über die Hotline 069 8098-1234 entgegengenommen.

9. Bei einem Scheunenbrand in der Kressenbacher Straße in Schlüchtern entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Anwohner meldeten am Mittwochnachmittag den Brand einer Scheune in der Kressenbacher Straße (einstellige Hausnummern). Das Feuer brach gegen 17.30 Uhr aus unbekannten Gründen aus. Aufgrund eines Gastanks in der Nähe musste die Feuerwehr diesen mit Löschwasser kühlen. Der entstandene Schaden wird auf 75.000 Euro geschätzt. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Kripo in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 zu wenden.

Offenbach, 02.04.2026, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.079 auf 17.106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.089 auf 2.027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. 10,2% der Unfälle ereigneten sich innerorts, 5,21% außerorts (ohne Autobahnen) und 2,07% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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