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Leistungsbetrug: Durchsuchungsmaßnahmen in Fulda und Schlitz

Die osthessische Kriminalpolizei vollstreckte Durchsuchungsbeschlüsse an den Wohnanschriften zweier Tatverdächtiger. Beweismaterialien wurden sichergestellt und zwei Verdächtige festgenommen.

Foto: Depositphotos

Fulda/ Schlitz (ost)

Razzia wegen des Verdachts auf Betrug bei der Leistungserbringung

Fulda/ Schlitz. Am Mittwoch (08.07.) führte die Kriminalpolizei Osthessen (K20) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Fulda Durchsuchungen an den Wohnsitzen von zwei Verdächtigen in Fulda und Schlitz durch, die vom Amtsgericht Fulda genehmigt wurden.

Die Kriminalpolizei Fulda hatte in Zusammenarbeit mit tschechischen Behörden umfangreiche Untersuchungen wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug bei der Leistungserbringung durchgeführt. Es wird vermutet, dass die Verdächtigen Einnahmen aus kostenpflichtigen Telefon-Erotik-Diensten erzielt haben, ohne die Nutzer angemessen und transparent über die entstehenden Kosten zu informieren. Anschließend stellten sie unbegründete Forderungen über eigene – teilweise im Ausland – gegründete Firmenkonstruktionen, die auch mittels Inkassoschreiben durchgesetzt wurden, um die Betroffenen zur Zahlung zu zwingen.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel an den Wohnsitzen in Fulda und Schlitz sichergestellt. Dazu gehören unter anderem mehrere PCs und Laptops, Mobiltelefone, Datenträger sowie eine Vielzahl von Briefen und Dokumenten.

Zusätzlich wurden zwei Verdächtige im Alter von 55 und 58 Jahren festgenommen, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen wurden. Ein weiterer Verdächtiger ist im Laufe des Ermittlungsverfahrens verstorben.

Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen dauern an.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft Fulda.

Andreas Hellmich,

Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecher, 0661/924-2704

Lukas Rech,

Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099

Quelle: Presseportal

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