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Lich: Verfolgungsjagd mit Peugeot, Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen für eine Verfolgungsjagd mit einem Peugeot auf der A5. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegengenommen.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Lich: Peugeot flieht – Augenzeugen gesucht

Am gestrigen Abend gegen 20.30 Uhr bemerkte eine Zivilstreife der Polizeistation Gießen Süd ein Auto in der Kantstraße. Die Polizisten folgten dem Fahrzeug und gaben Anhaltesignale. Anstatt stehen zu bleiben, beschleunigte der Fahrer des Autos und fuhr davon. Die Zivilstreife verfolgte das Fahrzeug und forderte Unterstützung an. Das Auto fuhr in Richtung Bundesstraße 457, dann nach Fernwald und schließlich auf die A 5. An der Autobahnauffahrt überholte der Flüchtige den Gegenverkehr und überfuhr eine rote Ampel. Mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/h fuhr er auf die Autobahn Richtung Frankfurt. Aufgrund des riskanten Verhaltens, der Wetterbedingungen und der hohen Geschwindigkeit brach die Streife schließlich die Verfolgung des schwarzen Peugeot 2008 ab. Die Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Es ist unklar, warum der unbekannte Fahrer floh.

Die Polizei bittet um Unterstützung: Wer hat die Verfolgung beobachtet? Wer wurde durch das Verhalten des Flüchtigen gefährdet? Wer kann Informationen zum unbekannten Fahrer, dem Fluchtfahrzeug und seinem Verbleib geben?

Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Fernwald/A5: Straßensperrung nach Unfall mit Verletzten

Ein Verkehrsunfall gestern Abend auf der Autobahn 5 führte zu vier Verletzten, drei beschädigten Fahrzeugen und einem Schaden von etwa 45.000 Euro. Gegen 22.15 Uhr fuhr ein Renault Master-Fahrer in Richtung Frankfurt. Zwischen den Anschlussstellen Reiskirchen und Fernwald wurde er auf dem rechten Fahrstreifen von einem dahinter fahrenden Jeep Cherokee gerammt. Beide Fahrzeuge kamen durch den Aufprall von der Straße ab und kamen schließlich in einem Grünstreifen rechts der Fahrbahn zum Stillstand. Der Kleintransporter kippte um. Ein Mercedes Sprinter überfuhr Trümmerteile und wurde ebenfalls beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt. Der 30-jährige Fahrer des Kleintransporters und seine 32-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Beide stammen aus Rumänien. Der 63-jährige Fahrer des Jeeps aus Dänemark erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Seine 32-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Dänemark, wurde leicht verletzt. Die Autobahn musste in Richtung Frankfurt vollständig gesperrt werden. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn und brachte den 63-Jährigen nach einer Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus. Die anderen Verletzten wurden ebenfalls mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Vollsperrung wurde nach den Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme gegen Mitternacht aufgehoben. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gange.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Mittelhessen unter der Telefonnummer 06033/7043-5010 zu melden.

Gießen/Grünberg/Lich: Zeugen nach Einbrüchen gesucht

In Lützellinden und Lich wurden Einfamilienhäuser sowie in Grünberg ein Mehrfamilienhaus von Einbrechern heimgesucht. In der Straße Am Steckelchen in Lützellinden kam es zu zwei Einbrüchen, bei denen zwischen dem 11. und 21. November ein Unbekannter Schmuck und Bargeld erbeutete. In einem Mehrfamilienhaus im Licher Kreuzweg drang ebenfalls ein Unbekannter ein, indem er ein Fenster einschlug. Dafür kletterte er auf eine Leiter, um das Fenster zu erreichen. Der Einbruch wurde gestern um 20.15 Uhr entdeckt. Zwischen 18.26 Uhr und 18.41 Uhr brach gestern ein Einbrecher in Queckborn ein. Er stahl Bargeld aus einem Einfamilienhaus in der Kleegasse.

Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenaussagen zu allen Einbrüchen. Verdächtige Beobachtungen und Hinweise können unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 gemeldet werden.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was einem Anteil von 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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