Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Linden: Verhetzende Parolen

Eine 20-Jährige rief volksverhetzende Parolen in Richtung einer Personengruppe. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Gießen: Hetzende Slogans gerufen

Von einem Balkon in der Henriette-Fürth-Straße aus rief eine 20-Jährige zu einer bekannten Melodie volksverhetzende Parolen in Richtung einer Gruppe von Personen. Diese informierten die Polizei am Freitagabend (5.7.). Der Vorfall, der von mehreren Personen öffentlich wahrgenommen werden konnte, ereignete sich gegen 21.55 Uhr.

Die Polizeibeamten identifizierten die 20-jährige deutsche Staatsbürgerin als mutmaßliche Quelle der Parolen, was zu einem Strafverfahren führte. Die Ermittler suchen nach weiteren Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Linden: Radmuttern gelöst

Ein Mann in Großen-Linden hatte Glück, als er ungewöhnliche Geräusche hörte, als er mit seinem Auto losfuhr. Der Autofahrer hielt an und überprüfte die Reifen seines VWs. Dabei stellte er fest, dass an allen Reifen die Radmuttern gelöst waren. Ein Unbekannter hatte anscheinend die Schrauben gelöst, als der Golf zwischen Samstag (6.7.), 18.20 Uhr und Sonntagmorgen, 8 Uhr auf dem Pendlerparkplatz in der Gießener Pforte parkte.

Die Polizei sucht nach Zeugen: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Wer kann Informationen über die Hintergründe der Tat geben?

Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Lich/A5/B457: Betrunkener Autofahrer verursacht Unfälle und leistet Widerstand

Ein aufmerksamer Zeuge informierte die Polizei am Sonntag (7.7.) gegen 13.40 Uhr über ein verdächtiges Auto, dessen Fahrer auf der Autobahn 5 Schlangenlinien fuhr und später eine Leitplanke berührte. Der Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort, Streifenwagen der Autobahnpolizei, der Gießender Stationen und aus Grünberg nahmen die Fahndung auf. Die Fahrtstrecke führte nach aktuellen Erkenntnissen über Reiskirchen, die B 49 in Richtung Gießen, die A 5, die B 457 nach Lich. Schließlich konnten ihn Streifenwagen der Autobahnpolizei und der Polizeistation Gießen Süd in Lich stellen. Bei der folgenden Kontrolle mussten die Beamten den 33-Jährigen fesseln. Er versuchte dennoch, eine Autotür zuzuschlagen, zwischen der ein Beamter stand. Der Polizist konnte rechtzeitig ausweichen und blieb unverletzt. Da der Mann nach Alkohol roch und zudem Cannabis in seinem Fahrzeug gefunden wurde, nahmen ihn die Beamten mit zur Dienststelle. Dort folgten eine Blutentnahme sowie die Einleitung entsprechender Strafverfahren.

Nach aktuellen Erkenntnissen hat der Fahrer mindestens zwei Unfälle an Leitplanke und Begrenzungspfosten verursacht. Die Beamten halten es jedoch für möglich, dass er darüber hinaus weitere Unfälle verursacht hat. Zudem schließen sie nicht aus, dass andere, bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer, insbesondere auf der B 457 zwischen der Abfahrt Fernwald und Lich, durch die Fahrweise des Renault-Fahrers gefährdet wurden.

Die Polizei sucht Zeugen, Hinweise nimmt die Polizeiautobahnstation in Butzbach unter der Telefonnummer 06033 / 7043-5010 entgegen.

Lollar: Einbruch in Juwelier

Am frühen Samstag (6.7.) stiegen Unbekannte, vermutlich über das Dach, gegen 1.35 Uhr in ein Einkaufszentrum im Rothweg ein. Anschließend drangen sie in die Räume eines Juweliers ein und brachen dort mehrere Vitrinen auf. Mit erbeutetem Schmuck konnten sie unbemerkt entkommen.

Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Falscher Handwerker macht Beute

Erneut waren Betrüger in Gießen erfolgreich. Am Samstag (6.7.) gab sich ein Unbekannter als Handwerker aus und klingelte kurz vor 21 Uhr bei einer älteren Dame. Unter dem Vorwand, dringend in die Wohnung in der Curtmannstraße zu müssen, um etwas zu überprüfen, gelangte der Betrüger in die Wohnräume. Wie später bekannt wurde, erbeutete er dabei Bargeld und Schmuck. Der Unbekannte wurde als kräftig, mittleren Alters und etwa 170 cm groß beschrieben. Er hatte dunkelblonde Haare, helle Haut und sprach akzentfrei Hochdeutsch.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen: Wer kann Hinweise auf den unbekannten Betrüger geben? Die Ermittler bitten um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Von Trickdiebstählen in den eigenen vier Wänden sind häufig ältere Menschen betroffen. Unter einem Vorwand verschaffen sich die Täter Zutritt zu den Wohnungen und starten ihre Diebestour.

Um nicht Opfer der dreisten Diebe zu werden, gibt die Polizei folgende Tipps:

Gießen: Pistole gezeigt

Ein aufmerksamer Zeuge informierte die Polizei am Samstag (6.7.) über ein verdächtiges Fahrzeug in der Neustadt. In Höhe des Einkaufszentrums fiel ihm gegen 23.50 Uhr auf, wie mehrere Insassen eines schwarzen Audi Q3 offenbar mit einer Pistole hantierten, als sie vorbeifuhren. Mehrere Streifenwagen fahndeten sofort nach dem Fahrzeug und stoppten es im Asterweg. Bei der folgenden Kontrolle des Audis fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe. Sie leiteten Ermittlungen gegen die vier Insassen des Fahrzeugs ein.

Die Ermittler suchen weitere Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Streifenwagen in Unfall verwickelt

Am Sonntag (7.7.) kam es in der Ostanlage zu einem Unfall zwischen einem Streifenwagen und zwei weiteren Autos. Nach aktuellen Erkenntnissen fuhr das Einsatzfahrzeug der Polizeistation Gießen Nord auf der Ostanlage in Richtung des Berliner Platzes. In Höhe der Straße Am alten Gaswerk bog der Fahrer des Streifenwagens nach links ab. Dabei kollidierte der VW Passat gegen 0.15 Uhr mit einem entgegenkommenden Audi. Der Streifenwagen schleuderte durch den Aufprall in der Folge gegen einen in der Straße Am alten Gaswerk haltenden Renault. Durch den Unfall erlitten der 45-jährige Polizist sowie der 36-jährige Audi-Fahrer leichte Verletzungen. Alle drei Autos wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Polizist konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Fahrer des Audis wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Aus Neutralitätsgründen nahm eine Streife der Wetzlarer Polizei den Unfall auf. Die Beamten ermitteln nun den Unfallhergang und bitten Zeugen, sich bei der Polizeistation Wetzlar unter der Telefonnummer 06441/9180 zu melden.

Gießen: Automat aufgebrochen

Ein Unbekannter brach auf dem Gelände einer Tankstelle in der Frankfurter Straße 76 einen Staubsaugerautomaten auf. Zwischen Donnerstag (4.7.) 23 Uhr und Freitag, 6 Uhr erbeutete er Münzgeld aus dem Automaten. Der Aufbruch wurde erst später bemerkt, und der Dieb entkam unbemerkt.

Die Polizei fragt: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt?

Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Gießen: Dacia aufgebrochen

Zwischen Freitag (5.7.), 15 Uhr und Samstag, 12 Uhr schlug ein Unbekannter die Seitenscheibe eines blauen Dacias ein. Das Auto parkte in der Liebigstraße in Höhe der Hausnummer 68. Der Unbekannte stahl einen Koffer und eine Gitarre aus dem Fahrzeug. Er entkam unbemerkt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Pierre Gath

Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle in Hessen ausmacht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 65,83% der Unfälle innerorts, 23,45% außerorts (ohne Autobahnen) und 10,72% auf Autobahnen. Bei den Verkehrsunfällen in Hessen im Jahr 2022 gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24