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Linden: Verletzte durch Reizgas an Schule – Zeugen gesucht

Am Freitagmittag kam es zu einem größeren Einsatz in Lich. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Wer kann Angaben zum Vorfall machen?

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Lich: Personen verletzt durch Reizgas an Schule – Zeugen werden gesucht

Am Freitagmittag (01.3.2024) fand ein größerer Einsatz in der Dietrich-Boenhoffer-Straße in Lich statt.

Um 12.40 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Polizei über mehrere Verletzte an der Dietrich-Boenhoffer-Schule vor Ort. Ein Unbekannter hatte anscheinend Reizgas in der Nähe einer Toilette versprüht, wie derzeit angenommen wird.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Insgesamt erlitten zehn Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren sowie eine 18-jährige Betreuerin leichte Verletzungen. Nach der Behandlung vor Ort konnten die Verletzten entlassen werden, niemand musste glücklicherweise ins Krankenhaus.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Die Ermittler suchen nach Zeugen und fragen: Wer kann Informationen zum Vorfall geben? Wer kann Hinweise auf den unbekannten Täter liefern?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06401/91430 an die Polizeistation Grünberg zu wenden.

Rabenau: Einbruch in Supermarkt

Am Donnerstag (29.2.2024) wurde der REWE-Markt An der Mühle in Londorf von Einbrechern heimgesucht. Nach aktuellen Informationen drangen die Täter gegen 23.20 Uhr über das Dach in den Markt ein und stahlen Zigaretten. Danach flüchteten die Einbrecher unerkannt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten fragen: Wer hat verdächtige Aktivitäten bemerkt? Zeugen werden gebeten, Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.

Wettenberg: Einbruch durch Fenster

In Launsbach brach am Donnerstag (29.2.2024) ein Einbrecher in ein Einfamilienhaus ein. Er öffnete Fenster des Hauses in der Straße Am Weidacker und brach schließlich ein Badezimmerfenster auf, um in das Haus zu gelangen und die Wohnräume nach Wertsachen zu durchsuchen.

Ein Schaden in vierstelliger Höhe blieb am Fenster zurück. Der Unbekannte schlug irgendwann zwischen 17 Uhr und 20 Uhr zu.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet?

Zeugen werden gebeten, ihre Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.

Gießen: Überprüfung von Shishabars und Spielhalle

Gemeinsam mit Mitarbeitern des Gießener Ordnungsamts und Unterstützung von Bereitschaftspolizisten des Hessischen Präsidiums Einsatz kontrollierten Polizeibeamte der Gießener Kontrollgruppe mehrere Gewerbeobjekte im Stadtgebiet.

Am 27.2.2024 wurden eine Shishabar in der Nähe des Marktplatzes, eine weitere in Wieseck und eine Spielhalle in der Nähe von Ursulum überprüft.

Bei den Kontrollen stellten die Beamten Verstöße wie fehlende Rauchmelder, fehlende Aushänge des Jugendschutzgesetzes und die Duldung von Mehrspielen an Spielautomaten fest. Die entsprechenden Sanktionen werden von der Gewerbeaufsicht des Ordnungsamts verhängt.

In einer Shishabar ergab sich zudem der Verdacht eines Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetz. Die Beamten informierten den Zoll, der entsprechende Ermittlungen einleitete.

Weitere Kontrollen werden folgen.

Gießen/Langgöns/Linden: Fahrten unter Drogeneinfluss und Alkoholeinfluss

Beamte der Polizeistation Gießen Süd stoppten am Donnerstagabend (29.2.2024) und Freitagmorgen drei Verkehrsteilnehmer, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs waren. Die Kontrollen fanden sowohl mobil als auch an zwei festen Kontrollstellen statt.

In der Frankfurter Straße wurde ein 23-jähriger E-Scooter-Fahrer gestoppt. Ein Schnelltest reagierte positiv auf THC und Kokain. Der Mann hatte auch Alkohol konsumiert. Seine Fahrt endete hier, er musste die Polizei zur Dienststelle begleiten.

In der Obergasse in Langgöns wurde ein 33-jähriger Autofahrer angehalten. Auch er musste zur Blutentnahme, nachdem ein Schnelltest positiv auf Amphetamin reagierte.

Ein weiterer Autofahrer, der an derselben Kontrollstelle überprüft wurde, hatte mutmaßlich ebenfalls Amphetamin konsumiert. Auch der 44-Jährige musste mit zur Dienststelle.

Bei der zweiten festen Kontrollstelle in der Gießener Pforte in Großen-Linden ahndeten die Beamten mehrere Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Verkehrsverstößen.

Pierre Gath

Pressesprecher

Kontakt:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8

35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2043

E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

Twitter: https://twitter.com/polizei_mh
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 23.331 auf 22.378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 auf 19.168 zurück. Unter den Verdächtigen waren 17.704 Männer und 2.116 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 Männer und 2.089 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle sind. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 208 Menschen getötet, 3.878 schwer verletzt und 20.881 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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