Unbekannte Täter erbeuteten Schmuck, Bargeld und einen Föhn bei Einbrüchen in Lohfelden und Kassel-Brasselsberg. Zeugen werden dringend gesucht.
Lohfelden: Einbrecher erbeuten Schmuck, Bargeld und Föhn

Kassel (ost)
Lohfelden (Landkreis Kassel) und Kassel-Brasselsberg:
Bei zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser in Lohfelden-Ochshausen und im Kasseler Stadtteil Brasselsberg am vergangenen Wochenende haben bisher unbekannte Täter Schmuck, Bargeld und einen Föhn erbeutet. Zudem verursachten sie einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen, die nun nach Zeugen sucht.
Der erste Einbruch ereignete sich am Freitagabend in Lohfelden-Ochshausen. Zwischen 17:50 und 19:50 Uhr betraten die Täter die Rückseite eines Hauses in der Hauptstraße, zwischen der Rundstraße und der Karlsbader Straße. Sie brachen gewaltsam eine Terrassentür auf und gelangten so ins Haus, das sie dann komplett durchsuchten. Mit ihrer Beute, bestehend aus Goldmünzen und Schmuck, verließen sie das Haus durch eine weitere Terrassentür, wo sich ihre Spur verlor. Der Einbruch in Kassel-Brasselsberg fand nach den aktuellen Ermittlungen am Sonntag zwischen 01:20 und 01:50 Uhr in der Uhlenhorststraße, in der Nähe der Wiederholdstraße, statt. Die Täter betraten das Haus über ein aufgehebeltes Badezimmerfenster und durchsuchten es nach Wertgegenständen. Mit Bargeld, Schmuck und einem „Dyson“ Föhn konnten sie auch in diesem Fall unerkannt entkommen.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen haben oder sonstige Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank leicht von 275 auf 270. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








