Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Lorch: Aggressiver Randalierer trotz Widerstands festgenommen

Die Polizei nahm in Lorch einen Mann fest, der Blumenkübel bewarf und sich heftig gegen die Festnahme wehrte.

Foto: Depositphotos

Bad Schwalbach (ost)

1. Trotz Widerstands wurde ein Randalierer in Lorch am Rhein, in der Rheinstraße, am Mittwoch, 21.02.2024, um 13:30 Uhr festgenommen.

(wie) Am Mittwochnachmittag wurde in Lorch trotz Widerstands ein aggressiver Randalierer von der Polizei festgenommen. Um 13:30 Uhr gingen Notrufe bei der Polizei ein, da ein Mann in der Rheinstraße einen Pkw mit einem Blumenkübel bewarf. Er warf auch Mülltonnen um und trat gegen Fahrzeuge, bevor er in Richtung Innenstadt unterwegs war. Mehrere Streifenwagen eilten nach Lorch und trafen dort auf besorgte Anwohner. Beschädigte Blumenkübel und Glasscherben lagen auf der Straße. Einige Meter weiter entdeckte eine Streife den gesuchten Mann und führte eine Kontrolle durch. Der 33-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv, spuckte einen Passanten an und schlug einer Beamtin ins Gesicht. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Schließlich musste ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden. Während des Transports zur Polizeistation beleidigte und bedrohte der 33-Jährige die Beamten kontinuierlich. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Der entstandene Sachschaden an dem Pkw und den Blumenkübeln wird auf über 1.000 EUR geschätzt. Hinweise zum Vorfall werden unter der Rufnummer 06722/9112-0 entgegengenommen.

2. Ein Garagentor an einer Grundschule in Kiedrich, Neue Heimat, wurde beschädigt, Dienstag, 20.02.2024, 15:00 Uhr bis Mittwoch, 21.02.2024, 09:30 Uhr

(wie) Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochvormittag wurde das Garagentor einer Grundschule in Kiedrich von einem Unbekannten beschädigt. Der Täter trat unerkannt gegen das Tor auf dem Schulgelände in der Straße “Neue Heimat”. Dadurch wurde das Garagentor beschädigt und die Verankerung nach innen gedrückt. Die sinnlose Gewalttat führte zu einem Sachschaden von etwa 4.000 EUR. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0623/9090-0 entgegen.

Autobahnpolizei

1. Auf der Bundesautobahn 3 bei Idstein wurde ein Sattelauflieger verloren,

Mittwoch, 21.02.2024, 13:45 Uhr

(wie) Am Mittwochnachmittag riss auf der A 3 bei Idstein der Auflieger eines Sattelzuges bei voller Fahrt ab. Ein 62-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug von Köln kommend in Richtung Frankfurt. In einer Steigung lösten sich aus bisher unbekannten Gründen die Sicherungen der Sattelplatte und der Auflieger riss ab. Durch gerissene Bremsschläuche blockierten alle Reifen des Aufliegers sofort, wodurch er auf der rechten und mittleren Fahrspur zum Stillstand kam. Die Zugmaschine blieb etwas weiter auf dem Standstreifen beschädigt stehen. Da der mit 24 Tonnen Granulat beladene Sattelauflieger nicht umkippte, konnte ein Abschleppunternehmen ihn problemlos von der Fahrbahn entfernen, dennoch bildete sich ein Stau von fast zehn Kilometern Länge. Der Fahrer blieb unverletzt. Ob ein Schaden an der Fahrbahndecke entstand, wird nun von der Autobahnmeisterei geprüft. Die Autobahnpolizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf über 10.000 EUR.

Kontakt:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

Hier geht es zur Originalquelle

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 110.168, waren übrige Sachschadensunfälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 65,83% der Unfälle innerorts, 23,45% außerorts (ohne Autobahnen) und 10,72% auf Autobahnen. Bei den Verkehrsunfällen kamen 208 Menschen ums Leben, 3.878 wurden schwer verletzt und 20.881 leicht verletzt.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24