Am Montagabend gab es einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Taunusstein-Bleidenstadt. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache.
Lorch: Brand in Mehrfamilienhaus, Kriminalpolizei ermittelt

Bad Schwalbach (ost)
1. Die Polizei ermittelt nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Taunusstein-Bleidenstadt, Flachsbühlstraße, am Montag, 07.04.2025, um 19:15 Uhr.
(fh)Am Montagabend gab es einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bleidenstadt, bei dem mehrere Personen verletzt wurden und das Gebäude derzeit nicht bewohnbar ist. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache. Um 19:15 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Flachsbühlstraße gerufen, wo das Feuer ausgebrochen war. Einige Bewohner konnten sich selbst retten, andere mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Die Feuerwehr konnte den Brand, der anscheinend in einem Kellerabteil begann, im Laufe des Abends löschen. Mehrere Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Das Gebäude war vorübergehend unbewohnbar. Die Stadt Taunusstein sorgte für die Unterbringung der Bewohner.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei aus Wiesbaden zur Brandursache dauern noch an. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Hinweise werden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegengenommen.
2. Zwei Einbrecher versuchen, in eine Lagerhalle in Oestrich-Winkel, Rheingaustraße, einzudringen, am Sonntag, 06.04.2025, von 17:00 Uhr bis 20:15 Uhr.
(fh)Am Sonntagabend versuchten Unbekannte zwischen 17:00 Uhr und 20:15 Uhr erfolglos, in eine Lagerhalle in der Rheingaustraße einzubrechen. Ersten Ermittlungen zufolge versuchten zwei Personen, mehrere Türen einer Lagerhalle aufzubrechen, was jedoch misslang. Die Täter flohen unverrichteter Dinge.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 an die Polizeistation Rüdesheim zu wenden.
3. Betrüger verlangen 60.000 Euro von einer Frau in Eltville am Rhein, am Montag, 07.04.2025, um 13:30 Uhr.
(fh)Am Montag versuchten falsche Polizeibeamte vergeblich, einer 75-jährigen Frau aus Eltville ihre Wertsachen wegzunehmen. Die Betrüger riefen die Frau an und behaupteten, dass ihre Tochter in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei. Um eine Untersuchungshaft zu vermeiden, sollte die Frau 60.000 Euro als Kaution zahlen. Die Betrüger versuchten, die Frau unter Druck zu setzen, um sie zur Geldübergabe zu bewegen. Die Frau durchschaute den Betrug jedoch und die Betrüger beendeten das Telefonat.
Die Polizei warnt eindringlich davor: Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft werden Sie jemals um Bargeld oder Wertgegenstände bitten. Legen Sie auf, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, und überprüfen Sie es bei Ihren Verwandten und Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
4. Ein Fahrzeug kollidiert mit einem Stein in Rüdesheim am Rhein, Rheinstraße, am Montag, 07.04.2025, um 20:45 Uhr.
(fh)Am Montagabend kam eine Autofahrerin in Rüdesheim von der Straße ab und verletzte sich sowie ihren Beifahrer. Um 20:45 Uhr fuhr eine 87-jährige Rüdesheimerin mit einem Opel Meriva die Rheinstraße in Richtung Lorch entlang. Aus unbekannten Gründen kam sie in der Nähe der Hausnummer 4 von der Straße ab, prallte gegen einen großen Stein und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Fahrerin und ihr 86-jähriger Beifahrer wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden.
5. Zwei Unfälle auf der A3 im Bereich Niedernhausen, Bundesautobahn 3, Bereich Niedernhausen, Fahrtrichtung Köln, am Dienstag, 08.04.2025, um 08:30 Uhr.
(cw)Am Dienstagmorgen kam es auf der Bundesautobahn 3 bei Niedernhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Infolge des Staus kam es zu einem weiteren Unfall mit drei Lastwagen.
Um 08:30 Uhr verlor ein 36-jähriger Fahrer zwischen den Anschlussstellen Niedernhausen und Idstein vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zuerst mit der rechten Leitplanke, bevor er in die Mitte der Fahrbahn abgewiesen wurde. Dabei stieß sein Fahrzeug, ein Mercedes Vito, mit dem Land Rover einer 45-jährigen Frau zusammen. Nachdem der Mann die linke Leitplanke touchierte, kam er einige hundert Meter weiter zum Stillstand. Ersthelfer leisteten Erste Hilfe, bis Rettungskräfte eintrafen und den Mann versorgten. Die Frau wurde leicht verletzt und der Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden an den Fahrzeugen und den Leitplanken wird auf über 50.000 Euro geschätzt.
Im Stau bei Niedernhausen kam es kurz darauf zu einem weiteren Unfall mit drei Lastwagen. Der Fahrer eines Lastwagens hatte anscheinend das Stauende übersehen. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden wird ebenfalls auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Der Verkehr in Richtung Köln war über mehrere Kilometer gestaut, aber kurz nach 10:00 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 4275 auf 5206 Fälle an. Im Jahr 2022 wurden 723 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 840 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 auf 270. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 145.422 Unfälle. Davon hatten 19.527 Unfälle Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








