Im Rahmen von Kontrollen wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Zudem wurden 55 Kilogramm Fleisch beschlagnahmt.
Lorsch: Zivilfahnder stoppen Straftäter auf Autobahn

Südhessen (ost)
Während der Kontrollen auf den Autobahnen in Südhessen stoppten verdeckte Ermittler der Polizei aus Südhessen und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz insgesamt 133 Fahrzeuge und überprüften genau 78 Personen anlässlich des 9. länderübergreifenden Sicherheitstages am Mittwoch (06.05.) zwischen 10.00 und 18.00 Uhr.
Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und anderen Eigentumsdelikten hatten vor allem das Ziel, Kriminelle nachhaltig zu verunsichern und Südhessen sowie die angrenzenden Gebiete für die Täter „unattraktiv“ zu machen.
Insgesamt wurden 15 Strafverfahren eingeleitet. Die Bandbreite reichte von Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Waffengesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zu Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz.
Am Morgen kontrollierten die Ermittler auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf einen 57-jährigen Beifahrer in einem Auto. Er wurde von Staatsanwaltschaften in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen per Haftbefehl gesucht. Aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde er gesucht, um zwei Freiheitsstrafen von insgesamt über fünf Jahren abzusitzen. Der 57-Jährige wurde festgenommen und inhaftiert.
Auch ein weiterer Beifahrer in einem um 16.45 Uhr auf der A 5 gestoppten Fahrzeug hatte zwei Haftbefehle gegen sich. Der 34-Jährige wurde wegen Raubes und schwerem Bandendiebstahl gesucht, um eine Restfreiheitsstrafe von insgesamt rund drei Jahren zu verbüßen. Auch er wurde inhaftiert.
Auf der A 67 bei Lorsch fanden die Beamten am Nachmittag im Fahrzeug eines 28-jährigen Fahrers insgesamt 55 Kilogramm ungekühltes Fleisch, das angeblich für die Gastronomie bestimmt war. Das zuständige Veterinäramt des Kreises Bergstraße wurde informiert. Das Fleisch wurde zur Entsorgung sichergestellt. Der 28-Jährige erwartet nun ein Bußgeldverfahren.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei 598 Verdächtigen, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 17106 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 2027. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








