Ein unbekannter Täter erbeutete bei einer 81-jährigen Frankfurterin einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag durch die Masche des „Love-Scamming“. Die Polizei warnt vor Bargeldzahlungen an unbekannte Internetbekanntschaften.
Love-Scamming in Frankfurt: Hoher Vermögensschaden

Frankfurt (ost)
Ein Unbekannter hat einer 81-jährigen Frankfurterin einen beträchtlichen Geldbetrag im mittleren fünfstelligen Bereich durch die „Love-Scamming“-Masche gestohlen.
Bei dieser Art von Betrug geben die Täter, meist über einen Online-Kontakt, vor, in ihr Opfer verliebt zu sein. Nachdem das Opfer Vertrauen und Zuneigung entwickelt hat, fordern sie aus verschiedenen Gründen Geld.
In diesem speziellen Fall haben sich die beiden auf Facebook kennengelernt. Der Täter gab vor, als Polizist in den USA zu arbeiten und bat um Geld, um sie besuchen zu können. Über einen Zeitraum von mehr als vier Monaten überwies das Opfer den genannten hohen Geldbetrag an den Täter. Der Betrug wurde schließlich von einem aufmerksamen Bankmitarbeiter entdeckt, der das Opfer informierte.
Die Polizei warnt daher eindringlich davor, Bargeldüberweisungen an Personen vorzunehmen, die man nur online kennt und im echten Leben nie getroffen hat.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Darunter waren 1806 männliche Verdächtige und 847 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1918 männliche und 910 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 im Jahr 2022 auf 915 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








