Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main deckte gestern eine Visaerschleichung auf. Eine Angolanerin und ihre Tochter versuchten mit falschen Schengenvisa einzureisen.
Luanda: Visaerschleichung aufgedeckt, verhinderte Einreise

Frankfurt/Main (ost)
Gestern haben Beamte der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main erfolgreich die unerlaubte Einreise einer 38-jährigen Angolanerin und ihrer 16-jährigen Tochter verhindert. Die beiden Personen zeigten deutsche Schengenvisa vor, die für touristische Zwecke ausgestellt waren.
Bei der Prüfung der Einreisevoraussetzungen stellte sich heraus, dass die 38-Jährige beabsichtigte, einen Daueraufenthalt für ihre Tochter in Portugal zu beantragen. Allerdings besaß sie nicht das erforderliche Visum dafür. Um ihre Reiseabsichten zu bestätigen, wurde auch eine gefälschte Ausreisegenehmigung des Vaters der 16-Jährigen vorgelegt.
Gegen die Angolanerinnen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Visaerschleichung und mittelbarer Falschbeurkundung eingeleitet. Die erschlichenen Visa wurden für ungültig erklärt und es wurde ein Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen die beiden Personen verhängt.
Die Abschiebung der Beschuldigten nach Luanda, Angola, erfolgte noch am selben Tag.
Quelle: Presseportal








