Jacqueline Konrad übernimmt die Jugendkoordination in der Polizeidirektion Main-Taunus. Sie bringt Erfahrungen aus dem Ermittlungsbereich mit und möchte durch Prävention Straftaten verhindern.
Main-Taunus-Kreis: Neue Jugendkoordinatorin bei der Polizei

Hofheim (ost)
Neue Jugendkoordinatorin der Polizeidirektion
(fm)Jacqueline Konrad ist seit Ende Mai neue Jugendkoordinatorin der Polizeidirektion Main-Taunus. Die bisherige Jugendkoordinatorin, Polizeioberkommissarin Celine Hänsel, kehrt nach ihrer Elternzeit planmäßig in die Polizeidirektion zurück. Für diese Zeit verstärkt Kriminaloberkommissarin Jacqueline Konrad das Main-Taunus-Präventionsteam im Bereich der Jugendkoordination. „Die Aufgabe reizt mich wegen ihrer Vielseitigkeit sehr. Ich bringe vielfältige Erfahrungen aus dem Ermittlungsbereich mit, die ich gerne einbringen möchte, um durch Prävention Straftaten zu verhindern“, sagt sie. Bisher war sie nach ihrem Studium im gehobenen Dienst der Kriminalpolizei in der Regionalen Kriminalinspektion Main-Taunus eingesetzt. Dort war sie unter anderem im Kommissariat K10 primär für Tötungsdelikte, Vermisstenfälle und Raubdelikte zuständig. „Ich hatte schon im K10 viel mit Jugendlichen zu tun und fand das immer spannend. Je nachdem, in welcher Rolle sie bei uns waren, war der Umgang mit ihnen immer individuell und unterschiedlich. Den Beschuldigten musste man manchmal sehr deutlich machen, dass sie eine mögliche Straftat begangen haben, die Opfer musste man behutsamer als Erwachsene befragen und die Sachverhalte immer altersgerecht erklären.“ Prävention, Information und Beratung sind die Schwerpunkte der Jugendkoordination. Sie vermittelt zwischen der Polizei und allen öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen, die mit Jugendlichen arbeiten. Für die über 60 Schulen im Main-Taunus-Kreis ist die Jugendkoordination fester polizeilicher Anlaufpunkt. Im Rahmen von Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenfortbildungen, insbesondere für Lehrkräfte, den Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit sowie Eltern, werden Seminare und Vorträge zu verschiedenen Themen angeboten oder in Kooperation mit anderen Institutionen durchgeführt (hier beispielhaft aufgeführt):
Erreichbarkeiten der neuen Jugendkoordinatorin: Kriminaloberkommissarin Jacqueline Konrad Jugendkoordination.maintaunus.ppwh@polizei.hessen.de 06192 – 2079 232
Präventionsteam – Leitung:
Polizeihauptkommissar Florian Meerheim Praevention-pdmt.ppwh@polizei.hessen.de 06192 – 2079 230
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








