Am Freitagmittag wurde in Eschborn eine Unternehmensberatung überfallen. Der Täter erbeutete mehrere Tausend Euro Bargeld und flüchtete mit schwarzer Pistole und Sporttasche.
Main-Taunus-Kreis: Schwerer Raub in Eschborn

Hofheim (ost)
1. Bewaffneter Raubüberfall / Freitag, 09.08.2024, 12:30 Uhr / 65760 Eschborn, Hauptstraße
Am Freitagmittag fand in Eschborn ein schwerer Raubüberfall in den Büroräumen eines Unternehmensberatungsbüros statt. Ein Mann betrat die Räumlichkeiten und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe von einer Mitarbeiterin die Herausgabe von Bargeld. Der Täter entnahm mehrere Tausend Euro aus einem Behältnis und flüchtete dann vom Tatort. Er trug eine schwarze Pistole, eine schwarze Sporttasche und eine schwarze Mund-Nase-Bedeckung. Der Täter sprach akzentfrei Deutsch.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 06196 / 2073 – 0 zu melden.
2. Schwere Verbrennungen bei Arbeitsunfall / Freitag, 09.08.2024, 20:50 Uhr / 65843 Sulzbach (Taunus), Hauptstraße
Am Freitagabend ereignete sich auf einer Baustelle in Sulzbach ein schwerer Arbeitsunfall. Aufgrund eines Gaslecks waren mehrere Mitarbeiter einer Baufirma auf dem Gelände tätig. Zwei Mitarbeiter eines Energieversorgers wurden bei Arbeiten an der Gasleitung durch eine plötzliche Entzündung des Gases verletzt. Beide erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verbrennungen an Armen und im Gesicht und wurden zur Behandlung in Spezialkrankenhäuser gebracht. Die Kriminalpolizei und die Berufsgenossenschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.
Die Informationen stammen von Stefan Schulz, PHK und KvD, Polizeidirektion Main-Taunus, 06192 / 2079 – 0.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1969 auf 2173, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1779 auf 1974 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 190 auf 199 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 auf 1077. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt








