Die Polizei verstärkt Verkehrskontrollen, um alkoholisierte Fahrer zu stoppen und die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
Main-Taunus-Kreis: Verkehrskontrollen während Fastnachtszeit

Wiesbaden (ost)
Verkehrskontrollen während der Faschingszeit – nicht trinken und fahren
(ro)Auch in diesem Jahr wird die Polizei Westhessen in Wiesbaden, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Kreis Limburg-Weilburg, im Hochtaunuskreis sowie im Main-Taunus-Kreis über die Faschingszeit wieder verstärkt Verkehrskontrollen durchführen. Das Ziel der Kontrollen ist es, alkoholisierte oder unter dem Einfluss von Drogen stehende Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr zu ziehen und so während der „närrischen Tage“ für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.
Trotz aller Freude und ausgelassenem Feiern betont die Polizei eindringlich, dass das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Konsequenzen ist. Deshalb werden die Polizistinnen und Polizisten besonders auf die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer achten. Wer betrunken oder berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Selbst bei geringen Mengen ist die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt. Dies gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer, Pedelec-Fahrer oder E-Scooter-Fahrer. Die Polizei empfiehlt, die Heimfahrt im Voraus zu planen und entsprechend Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder sich von einer nüchternen Person mitnehmen zu lassen. Zudem sollte die Wahl des Kostüms am Steuer eines Fahrzeugs gut überlegt sein, denn neben freiem Gehör und freier Sicht darf die Erkennbarkeit des Gesichts nicht beeinträchtigt sein, ansonsten droht ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro. Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine frohe und sichere Faschingszeit! Helau!
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








