Drei Verletzte und 23.000 Euro Schaden – Neu-Isenburg
Mainhausen: Polizei sucht Unfallverursacher

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. In letzter Zeit nehmen Diebstähle von E-Scootern zu: Polizei gibt Tipps zur Sicherung
(db) Elektrische Roller (E-Scooter gemäß Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h) werden immer beliebter. Die kleinen Flitzer sind praktisch, können auch längere Strecken zurücklegen und sind einfach aufzuladen. Die Preise für Elektroroller sinken kontinuierlich und die Nachfrage steigt ständig. Aufgrund der größeren Verfügbarkeit steigen jedoch auch die polizeilich erfassten Diebstähle von E-Scootern. In der Regionalen Ermittlungsgruppe West der Polizeidirektion Offenbach liegen derzeit vermehrt entsprechende Anzeigen vor. Um Diebstahl zu verhindern, gibt die Polizei nun einige hilfreiche Präventionstipps. Es sollte grundsätzlich ein Schloss zur Sicherung des Rollers verwendet werden. Der E-Scooter sollte idealerweise an einem festen Gegenstand angeschlossen werden, um ein Wegtragen des Gefährts zu verhindern. Bei der Auswahl des Schlosses sollte auf gute Qualität und hohe Stabilität geachtet werden – nur weil ein Schloss leicht und handlich ist, bedeutet das nicht, dass es gut ist. Am besten wird der Roller in einem gesicherten Raum aufbewahrt, z.B. in der eigenen Wohnung/Keller oder im Büro. Eine vom Hersteller installierte elektrische Wegfahrsperre des E-Scooters bietet zusätzlichen Schutz, kann jedoch von einigen Tätern überlistet werden und erfordert eine Aktivierung durch den Nutzer. Ähnlich wie bei Autos gibt es auch kleine Alarmanlagen, die einen lauten Signalton abgeben und abschreckend wirken können. GPS-Tracker sind eine sinnvolle Ergänzung. Sie bieten keinen direkten Diebstahlschutz, können jedoch nach einem Diebstahl dazu beitragen, dass der Besitzer den E-Scooter orten kann. Die Polizei kann mit einem solchen Hinweis gezielt nach dem Fahrzeug suchen und die Täter sicher überführen. Jeder E-Scooter hat eine individuelle Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN). Diese Nummer sowie Angaben zum Hersteller und Modell des Rollers sollte jeder Besitzer parat haben. Nach einem Diebstahl kann der Roller von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben werden. Die polizeiliche Kontrolle von E-Scootern nimmt stetig zu, ein Abgleich der FIN mit dem Fahndungssystem ist dabei Standard und hat in der Vergangenheit bereits zur Auffindung gestohlener Modelle geführt.
Hier die Hinweise noch einmal knapp zusammengefasst:
Weitere Informationen erhalten Sie bei den (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen. Die Polizei wünscht allen Verkehrsteilnehmern eine gute und sichere Fahrt!
2. Beim Vorbeifahren berührt: Polizei sucht Unfallverursacher – Autobahn 661/Langen
(fg) Der Sachschaden, den ein SUV-Fahrer am Samstagnachmittag auf der Autobahn 661 zwischen den Anschlussstellen Dreieich und Langen verursacht hat, wird auf rund 4.500 Euro geschätzt. Nach aktuellen Informationen fuhr ein 26-Jähriger in seinem Toyota gegen 16.50 Uhr auf der Autobahn 661 in Richtung Egelsbach. Nach der Anschlussstelle Dreieich kam es zu einer Kollision mit einem schwarzen SUV, bei der der Toyota-Fahrer die Kontrolle verlor und mit der rechten Schutzplanke kollidierte. Der Fahrer des SUV flüchtete. Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Langenselbold unter der Telefonnummer 06183 91155-0 zu melden.
3. Drei Verletzte und 23.000 Euro Schaden – Neu-Isenburg
(fg) Am Sonntagnachmittag kam es im Kreuzungsbereich der Bundesstraße459 / Gravenbruchring zu einem Zusammenstoß zwischen einem Hyundai und einem Audi A8, bei dem die drei Insassen der beteiligten Fahrzeuge verletzt wurden. Nach aktuellen Erkenntnissen fuhr ein 84-Jähriger mit einem 56-jährigen Beifahrer in seinem Audi A8 die Bundesstraße 459 in Richtung Dreieich. Ein 29-Jähriger war in seinem Toyota in entgegengesetzter Richtung unterwegs und beabsichtigte offensichtlich, verbotenerweise nach links in Richtung Gravenbruchring abzubiegen. Dabei übersah der Toyota-Fahrer anscheinend den Audi, was zu der Kollision führte. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 23.000 Euro. Der Unfall wurde um 18.30 Uhr aufgenommen. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Neu-Isenburg unter der Rufnummer 06102 2902-0 zu melden.
4. Briefmarken und Bargeld von Einbrechern gestohlen – Mühlheim
(cb) Unbekannte Täter erbeuteten Briefmarken und Bargeld bei einem Einbruch zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen in die Postfiliale in der Bettinastraße. Die Ganoven brachen gewaltsam die Zugangstür auf und durchsuchten sämtliche Schränke im Inneren der Filiale. Da sie den eingebauten Tresor nicht knacken konnten, bauten sie ihn kurzerhand ab und nahmen ihn mit. Im Tresor befanden sich neben Bargeld auch Briefmarken im Wert von mehreren tausend Euro. Die Einbruchskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 069 8098-1234.
5. Wer hat das Wohnmobil besprüht? – Rodgau/Dudenhofen
(cb) Ein 64-jähriger Besitzer eines Wohnmobils entdeckte am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr, dass Unbekannte die Beifahrerseite und das Fahrzeugheck seines normalerweise weißen Campingfahrzeugs großflächig mit schwarzer Farbe besprüht hatten. Am Nachmittag zuvor hatte der Rodgauer sein Fahrzeug am Straßenrand im Niederwiesenring (40er Hausnummern) geparkt. Der entstandene Schaden wird auf 4.000 Euro geschätzt. Zeugen der Sachbeschädigung werden gebeten, sich mit der Polizei in Heusenstamm unter der Telefonnummer 06104 6908-0 in Verbindung zu setzen.
6. Seitenverkehrtes Hakenkreuz auf Schulhof – Dreieich
(cw) Unbekannte hinterließen auf einem Schulhof in der Lindenstraße zwischen Dienstagnachmittag, 17 Uhr und Mittwochmorgen, 7.30 Uhr, unter anderem ein Hakenkreuz, das seitenverkehrt und offensichtlich mit weißer Kreide aufgetragen wurde. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu wenden.
7. Hakenkreuze gesprüht – Egelsbach
(cb) Unbekannte haben einen Stromverteilerkasten und einen Metall-Werbeaufsteller in der Geschwindstraße/ Schillerstraße mit roter Farbe verschandelt. Zwischen Samstagnachmittag, 15 Uhr und Sonntagnachmittag, 16.30 Uhr, haben die Täter jeweils ein Hakenkreuz auf den Stromkasten und den Werbeaufsteller gesprüht. Die Staatsschutzabteilung hat Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Kripohotline 069 8098-1234 zu melden.
8. Wer ist nach dem Unfall geflohen? – Mainhausen
(cb) Die Polizei sucht Zeugen für eine Verkehrsunfallflucht, die sich zwischen Freitagnachmittag, 17.30 Uhr und Sonntag, 14.45 Uhr, ereignete. Eine 35-jährige Mainhäuserin parkte ihren grauen Skoda Octavia ordnungsgemäß parallel zur Straße in der Ludwigstraße (10er Hausnummern). Ein unbekanntes Fahrzeug beschädigte das Auto, vermutlich beim Ein- oder Ausparken, im Bereich der linken vorderen Fahrzeugseite und verursachte einen Schaden von etwa 2.500 Euro. Der Unfallverursacher verließ den Unfallort, ohne seinen Pflichten zur Schadensregulierung nachzukommen. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Seligenstadt unter der Rufnummer 06182 8930-0 zu melden.
Offenbach 08.07.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Autodiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 895 Fälle registriert, wovon 413 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 435 Verdächtige, darunter 393 Männer und 42 Frauen. 168 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1075, wobei 506 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 446, darunter 414 Männer und 32 Frauen. 183 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 5864 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 895 | 1.075 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 413 | 506 |
| Anzahl der Verdächtigen | 435 | 446 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 393 | 414 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 32 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 168 | 183 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








