Einbrecher scheitern an Alarmanlage und flüchten ohne Beute. Polizei bittet um Hinweise.
Maintal: Einbruchsversuch vereitelt

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Ein Dieb stahl eine Geldbörse aus einer Handtasche – Hanau/Innenstadt
Ein großer Taschendieb, der zwischen 1,80 und 1,95 Meter groß war, war am Dienstagmorgen auf der Leimenstraße unterwegs und zog einer Fußgängerin die Geldbörse aus der Handtasche. Gegen 10.30 Uhr war die Rentnerin in Höhe einer Bank unterwegs, als ein Unbekannter von hinten an die Dame herantrat. Hierbei öffnete er die am Körper getragene Handtasche und entwendete die Brieftasche. Anschließend flüchtete der Mann mit kurzen Haaren und einem Ziegenbart in Richtung Mühlstraße. Er trug ein weißes T-Shirt und eine dunkle Hose. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.
2. Fahrerflucht mit weißem Q3: Bestimmte Zeugin gesucht – Hanau
Am Dienstag (18. Juni) beobachtete eine bisher unbekannte Zeugin eine Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz eines Einrichtungshauses in der Oderstraße. Der Fahrer eines weißen Audi Q3 stieß gegen 10.20 Uhr beim Ausparken gegen einen geparkten grauen Passat. Der Passat mit ME-Kennzeichen wurde an der Stoßstange beschädigt. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 350 Euro zu kümmern, flüchtete der Unfallverursacher vom Unfallort. Die Polizei in Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach einer Zeugin, die den Unfall beobachtet und den Fahrzeughalter über das Möbelhaus ausrufen ließ. Bitte melden Sie sich bei der ermittelnden Polizei in Hanau unter der Telefonnummer 06181 9010-0.
3. Wer hat die Fenster der Schule beschädigt? – Maintal/Dörnigheim
Unbekannte haben auf dem Gelände einer Schule in der Ascher Straße (60er Hausnummern) einen Sachschaden von etwa 4.000 Euro verursacht. Der oder die Täter hatten dort vier Fensterscheiben beschädigt. Dies wurde am Dienstagmorgen festgestellt. Die Polizei in Maintal hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06181 4302-0 zu melden.
4. Einbruchsversuch abgewehrt durch Alarmanlage – Gelnhausen/Hailer
Unbekannte versuchten am frühen Mittwochmorgen in ein Ladengeschäft in der Straße „Im Steinigen Graben“ (30er-Hausnummern) einzudringen. Gegen 3.20 Uhr waren die Täter dabei, sich Zutritt zu dem Gebäude zu verschaffen, als die Alarmanlage auslöste und sie daraufhin vermutlich flüchteten. Offensichtlich betraten die Einbrecher das Gebäude nicht. Es entstand ein Sachschaden von 200 Euro. Die Kripo bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.
5. Scheune in Ortsmitte in Brand gesetzt – Freigericht/Neuses
Die Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwochmorgen gegen 3.40 Uhr zu einem Scheunenbrand in der Bahnhofstraße (einstellige Hausnummern) gerufen. Das Obergeschoss eines seit Jahren leerstehenden Heuschobers brannte vor Ort. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Es gab keine Verletzten. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Brandursachenermittler des Fachkommissariats schließen eine Brandstiftung nicht aus und haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegengenommen.
6. Kontroverser Besuch in der Bäckerei: Beleidigung und Hitlergruß führen zu strafrechtlichen Konsequenzen – Bad Orb
Am Dienstagmorgen sorgte eine 71-jährige Seniorin in einer Bäckerei in der Ludwig-Schmank-Straße für große Empörung und einen Polizeieinsatz mit Folgen. Die Frau hielt sich trotz eines bestehenden Hausverbots in der Bäckerei auf. Eine Mitarbeiterin sprach die Dame auf ihr Fehlverhalten an und forderte sie auf, das Geschäft zu verlassen. Anstatt zu gehen, beleidigte die Seniorin die Mitarbeiterin verbal und spuckte ihr ins Gesicht. Aufgrund der eskalierten Situation wurde die Polizei gerufen. Nach dem Eintreffen der Beamten soll die 71-Jährige den Hitlergruß gezeigt und eine NS-Parole gerufen haben. Die Seniorin aus Bad Orb muss sich nun wegen Verdachts der Beleidigung und der Verwendung verfassungswidriger Symbole strafrechtlich verantworten.
Offenbach 26.06.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 3656 Fälle registriert, wobei 427 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 399 Verdächtige, darunter 312 Männer und 87 Frauen. 349 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Taschendiebstähle auf 5338 Fälle, wobei 604 Fälle gelöst wurden. Es gab 549 Verdächtige, darunter 464 Männer und 85 Frauen. 468 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Taschendiebstählen in Deutschland mit 37321 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.656 | 5.338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 427 | 604 |
| Anzahl der Verdächtigen | 399 | 549 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 312 | 464 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 85 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 349 | 468 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83% innerorts, 23,45% außerorts ohne Autobahnen, 10,72% auf Autobahnen). Es gab insgesamt 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








