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Maintal: Gurtkontrollen bei Roadpol „Seatbelt“

Polizei kontrolliert erneut die Gurtpflicht in Offenbach, Hanau und Maintal. Verstöße gegen Gurtpflicht und Handyverbot geahndet.

Foto: Depositphotos

Südosthessen (ost)

(fg) Mitarbeiter der Polizei führten im Rahmen der europäischen Roadpol „Seatbelt“ Aktionswoche am Dienstag erneut Kontrollen zur Gurtpflicht durch. Sie waren unter anderem in Offenbach, Hanau, Maintal und Schlüchtern unterwegs. Im Verlauf des Dienstags richteten die Spezialisten der Verkehrsinspektion zwischen 8.30 Uhr und 14.30 Uhr an der Bushaltestelle am Offenbacher Fußballstadion am Bieberer Berg sowie im Bereich des Parkplatzes am Amphitheater in Hanau stationäre Kontrollstellen ein. Am Nachmittag wurden elf Gurtpflichtverstöße sowie fünf Handyverstöße festgestellt. Außerdem ahndeten die Verkehrsspezialisten einen Verstoß gegen die geltenden Sozialvorschriften und erstatteten Anzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen die Pflichtversicherung.

Zwischen 8.45 Uhr und 10 Uhr führte eine Streifenbesatzung der Polizeistation Schlüchtern mobile Verkehrskontrollen im Zuständigkeitsbereich durch. Dabei wurden fünf Gurtpflichtverstöße geahndet. Außerdem wurde Anzeige erstattet wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz; ein E-Scooter-Fahrer lenkte sein Fahrzeug gegen 9 Uhr in der Gartenstraße, offensichtlich ohne gültige Versicherung. Ein Verkehrsteilnehmer, der gegen 9.30 Uhr die Bahnhofstraße befuhr, war mutmaßlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln unterwegs. Die Abgabe einer Blutprobe in den Räumlichkeiten der Station war die Konsequenz.

Ein Team der Polizeistation Maintal führte mit Unterstützung des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz in der Edisonstraße ebenfalls Kontrollen mit dem Schwerpunkt „Gurtpflicht“ durch. Bei der mehrstündigen Aktion, bei der insgesamt 43 Fahrzeuge und 55 Personen kontrolliert wurden, wurden insgesamt 17 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, darunter mehrere Gurtpflichtverstöße.

Polizei warnt erneut: Sicherheitsgurt anlegen und Handy während der Fahrt meiden

Verkehrsteilnehmer sollten bei jeder Fahrt unbedingt den Sicherheitsgurt anlegen und die Nutzung des Handys am Steuer vermeiden.

Der Sicherheitsgurt ist eines der wichtigsten Sicherheitssysteme im Auto. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten kann ein Unfall ohne Sicherheitsgurt schwerwiegende Folgen haben. Ein angelegter Gurt kann im Notfall Leben retten.

Zusätzlich warnt die Polizei eindringlich davor, während der Fahrt das Handy zu benutzen. Wer während der Fahrt telefoniert, Nachrichten liest oder Apps nutzt, lenkt den Blick von der Straße ab und reagiert langsamer. Ablenkung am Steuer ist nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen. Nur wenige Sekunden reichen aus, um plötzlich auftauchende Hindernisse oder bremsende Fahrzeuge zu übersehen.

Daher gilt: Auch auf kurzen Strecken – immer anschnallen und das Handy beiseitelegen!

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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