Sie informieren über Kriminalitätsformen und Vorbeugung, um Seniorinnen und Senioren bei Betrugsphänomenen zu beraten und zu unterstützen.
Maintal: Neue Sicherheitsberater für Senioren ausgebildet

Südosthessen (ost)
(lei) Die Aufgabe besteht darin, ältere Menschen über verschiedene Formen von Kriminalität und Präventionsmöglichkeiten zu informieren, um die Präventionsarbeit der Polizei zu unterstützen: Im Rahmen des seit 2008 bestehenden Präventionskonzepts „Sicherheitsberater für Senioren“ hat das Polizeipräsidium Südosthessen im Mai weitere ehrenamtliche Mitarbeiter ausgebildet, die zukünftig ältere Menschen, insbesondere bei Betrugsphänomenen, beraten werden.
Die sieben neuen Sicherheitsberater für Senioren (SfS), sechs Männer und eine Frau, kommen aus den Städten Neu-Isenburg, Langen, Maintal, Erlensee, Bruchköbel und Brachttal.
In einer zweitägigen Schulungsmaßnahme wurden sie mit Unterstützung des Vereins „Polizeisozialhilfe Hessen e. V. (PSHH e. V.) und der Verbraucherzentrale Hessen als Kooperationspartner in folgende Themen eingewiesen:
Das Ziel des polizeilichen Präventionsprojekts ist es, ältere Menschen besser vor Kriminalität zu schützen und somit ihre Lebensqualität zu verbessern, insbesondere aufgrund der Möglichkeit, dass ältere Bürgerinnen und Bürger aufgrund der demografischen Entwicklung in Zukunft stärker ins Visier von Verbrechen geraten könnten als bisher.
Die neuen Sicherheitsberater für Senioren werden ebenfalls als kompetente Ansprechpartner für ältere Menschen in ihren Wohngebieten aktiv sein. Sie werden ihre Generation bei speziellen Veranstaltungen (Seniorennachmittage, Informationsveranstaltungen), durch Fachartikel in Seniorenzeitschriften oder bei Bürgergesprächen beispielsweise über aktuelle Betrugsfälle oder andere kriminelle Gefahren im Alltag informieren und Möglichkeiten zur Prävention aufzeigen.
Das Polizeipräsidium Südosthessen begrüßt die Unterstützung der neuen Ehrenamtlichen und wünscht ihnen viel Erfolg und Freude bei ihrer neuen Tätigkeit.
Bei Fragen zum Thema steht der Stabsbereich Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen gerne zur Verfügung:
Hinweis: Ein Bild der neuen Sicherheitsberater ist dieser Meldung beigefügt (Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen).
Offenbach, 23.05.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Kontakt:
Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 auf 3961 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 auf 2653. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








