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Maintal: Polizei kontrollierte erneut

Polizeipräsidium Südosthessen verstärkt Kontrollen bei Faschingsveranstaltungen, um Sicherheit zu gewährleisten und Straftaten zu verhindern. Kontrollergebnisse und Vorfälle wurden registriert.

Foto: Depositphotos

Südosthessen (ost)

Während mehrerer Faschingsveranstaltungen am vergangenen Wochenende hat das Polizeipräsidium Südosthessen seine angekündigten Kontrollen mit besonderem Fokus auf Alkohol- und Drogenkonsum verstärkt. Das Ziel der Maßnahmen bestand darin, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, Verkehrsverstöße konsequent zu ahnden und frühzeitig alkohol- oder drogenbedingte Straftaten zu unterbinden. Neben den Kontrollergebnissen wurden auch weitere Vorfälle registriert.

Ein Überblick über die bisher bekannten Ereignisse:

Am Samstag:

In Offenbach führten Einsatzkräfte zwischen 6 und 7.30 Uhr in der Strahlenberger Straße eine stationäre Verkehrskontrolle durch. Insgesamt wurden 34 Fahrzeuge und 47 Personen überprüft. Gegen zwei Verkehrsteilnehmer wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts der Drogenbeeinflussung erstattet. Während des Faschingsumzugs am Nachmittag im Stadtteil Bieber führte eine Person eine sogenannte Anscheinswaffe mit sich. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die Polizeistationen Schlüchtern und Bad Orb führten zwischen 11 und 12.30 Uhr an der Landesstraße 3195 in Höhe der Anschlussstelle Steinau an der Straße Kontrollen von insgesamt 11 Fahrzeugen mit 13 Insassen durch. Bei einem 28-jährigen Fahrer wurde eine Beeinflussung durch berauschende Mittel festgestellt; er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Ein weiterer kontrollierter Autofahrer (57) gab ebenfalls zu, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Gegen ihn und die Fahrzeughalterin wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Nach dem von der Gelnhäuser Polizei überwachten Faschingsumzug in der Barbarossastadt wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen und diverse Fundanzeigen aufgenommen. Gegen einen 20-Jährigen wurde Anzeige erstattet, nachdem er zunächst uriniert und dann eingesetzte Beamte beleidigt hatte. Eine weitere Anzeige erfolgte wegen des Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld. Außerdem brachten die Beamten ein kurzzeitig vermisstes Kleinkind wohlbehalten zu seinen Eltern zurück.

In Maintal überprüften Polizeibeamte im Rahmen mobiler Abendkontrollen mehrere Verkehrsteilnehmer. Dabei trafen sie auf eine Person mit offenem Haftbefehl. Der ausstehende Geldbetrag von über 1.800 Euro wurde noch vor Ort bezahlt. Außerdem stellten die Beamten bei einem Fahrzeugführer Anzeichen von Alkoholeinfluss fest. Auf der Dienststelle stellte sich bei der Identitätsüberprüfung mittels Fast-ID heraus, dass der Mann zuvor falsche Personalien angegeben hatte und keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Am Sonntag:

Während des Götzenhainer Faschingsumzugs wurde gegen einen 17-Jährigen eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung eines Mitarbeiters des Ordnungsamts eingeleitet.

Nach dem Karnevalsumzug in Bruchköbel-Niederissigheim kam es im Bereich des Schützenhauses (Issigheimer Straße) zum Diebstahl einer Smartwatch. Ein 23-jähriger Verdächtiger wurde von Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf. Gegen 20.30 Uhr gerieten auch vier junge Männer in Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei 22-Jährige und ein 23-Jähriger gemeinsam auf einen 24-Jährigen eingeschlagen haben, der zuvor Bedrohungen ausgesprochen hatte. Entsprechende Strafanzeigen wurden erstattet.

Über den Wurf von Plastikflaschen und Glassteinen auf Teilnehmer des Faschingsumzugs in Hanau (Umzug Tümpelgarten) wurde bereits berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6217231).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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