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Maintal: Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz – 38-Jähriger schwer verletzt

Ein 38-jähriger Mann wurde bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt. Die genauen Hintergründe werden noch ermittelt.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden / Hanau (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Hanau und dem Hessischen Landeskriminalamt

Während eines Polizeieinsatzes ereignete sich am Montagabend (12.01.) gegen 20.25 Uhr in Wachenbuchen, einem Ortsteil von Maintal, ein Vorfall, bei dem Polizeibeamte Schusswaffen einsetzten. Ein 38-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.

Nach einer vorherigen Einsatz- und Bedrohungssituation wurde der Mann von der Polizei gesucht. Die eingesetzten Beamten trafen den 38-Jährigen schließlich in der Bachstraße / „Alt Wachenbuchen“ in Maintal an. Es wird vermutet, dass er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand.

Er soll laut ersten Informationen ein Messer und einen stockähnlichen Gegenstand bei sich gehabt haben. Zunächst wurde ein Diensthund gegen ihn eingesetzt. Anschließend kam es zum Einsatz von Schusswaffen und des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) durch die Polizei, was zu den schweren Verletzungen des Mannes führte.

Während des Einsatzes verletzte sich der 38-Jährige mit dem mitgeführten Messer selbst am Hals. Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe. Derzeit wird er intensivmedizinisch in einem Krankenhaus behandelt.

Die genauen Umstände und der Ablauf des Einsatzes werden derzeit untersucht. Das Hessische Landeskriminalamt hat, wie üblich in solchen Fällen, die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hanau übernommen. Der Tatort wird derzeit untersucht, um anschließend Spuren auszuwerten.

Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hanau ist für die Informationen zuständig. Derzeit sind keine weiteren Details verfügbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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