Am Samstagmorgen versuchte ein Fahrzeugführer in Wiesbaden aus einer Verkehrskontrolle zu flüchten. Um 01:14 Uhr sollte ein blauer Opel Agila aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kontrolliert werden. Der Fahrer flüchtete über die Autobahn und verursachte einen Alleinunfall in Mainz-Finthen.
Mainz: Aus Verkehrskontrolle geflüchtet

Wiesbaden (ost)
1. Autofahrer flieht aus Verkehrskontrolle,
Wiesbaden, Mainzer Straße, Samstag, 24.01.2026, 01:14 Uhr
(eh) Am Samstagmorgen versuchte ein Fahrzeuglenker in der Mainzer Straße in Wiesbaden einer Verkehrskontrolle zu entkommen.
Um 01:14 Uhr sollte ein blauer Opel Agila aufgrund offensichtlich zu hoher Geschwindigkeit in der Mainzer Straße kontrolliert werden. Als die Polizisten am Streifenwagen die Anhaltesignale einschalteten, beschleunigte der Autofahrer sofort und floh über die Autobahn in Richtung Mainz. Mehrere Streifenwagen verfolgten ihn bis nach Mainz-Finthen, wo es schließlich zu einem Alleinunfall des Opel in der Dahlienstraße kam. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, aber die Vorderachse des Pkw brach. Der 33-jährige Beschuldigte besitzt keinen gültigen Führerschein und stand unter dem Einfluss von Drogen, wodurch mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.
2. Jugendliche geben vor Polizeibeamte zu sein und schlagen auf Mann ein Wiesbaden, Faulbrunnenstraße, Samstag, 24.01.2026, 03:08 Uhr
(eh) Zwei junge Männer griffen gemeinsam am Freitagabend in der Faulbrunnenstraße einen Passanten an.
Ein auf Medikamente angewiesener Mann traf um 03:08 Uhr in der Wiesbadener Faulbrunnenstraße auf die beiden aggressiven Männer, die ihm ohne ersichtlichen Grund seine Medikamente wegnahmen und zerstörten. Er flüchtete, wurde jedoch von den beiden Angreifern wieder eingeholt. Die Jugendlichen gaben sich als Polizisten aus und schlugen mit Fäusten auf ihn ein. Ein unbeteiligter Zeuge beobachtete die Tat und verständigte die Polizei. Die Polizisten konnten die beiden Täter noch am Tatort festnehmen. Das Opfer trug keine sichtbaren Verletzungen davon. Beide jungen Männer müssen sich in einem Ermittlungsverfahren für ihre Taten verantworten.
3. Nach sexueller Belästigung Widerstand geleistet, Wiesbaden, Wellritzstraße, Samstag, 24.01.2025, 02:00 Uhr
(zi) In der Nacht auf Samstag belästigte ein 69-jähriger Mann aus Bad Schwalbach zunächst zwei Frauen in einer Bar und leistete anschließend im Zentralen Polizeigewahrsam Widerstand.
Am Samstag um 02:00 Uhr wurde der Polizei ein aggressiver Mann gemeldet, der Gäste einer Bar zu einer Schlägerei herausforderte und anwesenden Frauen sein entblößtes Geschlechtsteil zeigte. Die herbeigerufene Streife traf den Mann oberkörperfrei und hochaggressiv in der Lokalität an. Da er stark betrunken und uneinsichtig war, wurde er vor Ort festgenommen und zur Ausnüchterung in die Zellen des Zentralen Polizeigewahrsams gebracht. Im Gewahrsam zeigte sich der Mann weiterhin widerspenstig und leistete nun Widerstand bei der erforderlichen Durchsuchung seiner Person. Dabei verletzte er einen Wachpolizisten, der daraufhin seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Der Mann verbrachte den Rest der Nacht in den Gewahrsamszellen und muss sich nun in mehreren gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahren verantworten.
4. Graffiti-Sprayer festgenommen,
Wiesbaden, Schiersteiner Straße, Sonntag, 25.01.2026, 01:40 Uhr
(js) Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte am frühen Sonntagmorgen ein Graffiti-Sprayer festgenommen werden.
Gegen 01:40 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass er beobachtet hatte, wie eine Person ein Hoftor mit Farbe besprühte. Die sofort entsandten Streifen konnten die Person, einen 27-jährigen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, anhand der Standortangaben und der Beschreibung finden und festnehmen. Das frisch gesprühte Graffiti wurde am Hoftor festgestellt. Der Schaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Der Täter, dem nun ein Strafverfahren bevorsteht, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.
5. Einbruch,
Wiesbaden – Naurod, Jasminstraße, Mittwoch, 19.01.2026, 19:00 Uhr bis Samstag, 24.01.2026, 18:10 Uhr
(nm) Unbekannte brachen zwischen Mittwoch und Samstag in ein Einfamilienhaus in Wiesbaden-Naurod ein.
Die Abwesenheit der Bewohner nutzten Diebe von Mittwoch, 19:00 Uhr bis Samstag, 18:10 Uhr aus und drangen durch die aufgebrochene Terrassentür in das Einfamilienhaus in der Jasminstraße ein. Sie durchsuchten die Räume und entkamen unerkannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegen.
6. Gemeinsame Kontrollen Sicheres Wiesbaden, Wiesbaden, Samstag, 24.01.2026, 17:00 Uhr bis Sonntag, 25.01.2026, 01:00 Uhr
(nm) An diesem Wochenende fanden erneut Kontrollen im Rahmen des Konzepts „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ von Landespolizei und Stadtpolizei statt.
Im Fokus standen der Luisenplatz-Kirchenreulchen, die Reisinger Anlage, das Lili, Friedrich-Engels-Weg sowie der Platz der Deutschen Einheit. Zudem wurde die Waffenverbotszone überwacht. Insgesamt wurden 45 Personen kontrolliert. Es wurden einige kleinere Verstöße festgestellt. Stadtpolizei und Landespolizei werden auch weiterhin gemeinsame Kontrollen durchführen und im Stadtgebiet präsent sein, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und ansprechbar zu sein.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in der Region Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, mit 569 Verdächtigen im Jahr 2022 und 598 Verdächtigen im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war höher als die der weiblichen Verdächtigen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen leicht zurückging. Im Vergleich dazu gab es in der Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland, mit insgesamt 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








