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Mainz-Kastel: Gewässerverunreinigung auf dem Rhein

Eine großflächige Gewässerverunreinigung zwischen Nierstein und Wiesbaden-Schierstein betrifft eine 25 Kilometer lange Strecke auf dem Fluss. Eine Gewässerprobe wurde entnommen, um die Ursache zu klären.

Foto: unsplash

Wiesbaden (ost)

Es hat eine großflächige Gewässerverunreinigung zwischen Nierstein und Wiesbaden-Schierstein auf dem Rhein gegeben. Eine Strecke von etwa 25 Kilometern auf der gesamten Flussbreite ist betroffen.

Um 11:00 Uhr am heutigen Dienstag, den 2.07.2024, wurde erstmals gemeldet, dass an verschiedenen Stellen Verunreinigungen in Form von leicht schimmernden Schlieren auf der Oberfläche des Rheins vorhanden sind.

Bei einem Gewässerüberwachungsflug wurde festgestellt, dass die milchige, leicht gräuliche und bereits zerfahrene Verunreinigung sich über die gesamte Breite des Flusses in diesem Bereich erstreckt.

Nach einer ersten Begutachtung durch die Wasserschutzpolizei könnte es sich um eine Art Lösungsmittel handeln. Eine Gewässerprobe wurde zur genaueren Untersuchung entnommen. Die Messstation an der Theodor-Heuss-Brücke hat bisher keine wassergefährdenden Stoffe festgestellt.

Nach Rücksprache mit dem Regierungspräsidium Darmstadt wurde eine Rhein-Alarm Info-Meldung veröffentlicht, die international über den Vorfall informiert.

Bisher gibt es keine Hinweise auf den möglichen Verursacher. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Wiesbaden dauern an.

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Quelle: Presseportal

nf24