Schießübungen mit einem Luftdruckgewehr führen zu einem größeren Polizeieinsatz in Wiesbaden. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete zwei Personen, die Schüsse auf ein Gebäude abgaben.
Mainz-Kastel: Luftgewehr löst Polizeieinsatz aus

Wiesbaden (ost)
1. Schießübungen mit einem Luftdruckgewehr haben zu einem größeren Polizeieinsatz geführt, Wiesbaden, Kurt-Schumacher-Ring, Samstag, 27.07.2024, 19:05 Uhr (jul) Am Samstagabend wurde im Bereich des Kurt-Schumacher-Rings in Wiesbaden ein größerer Polizeieinsatz ausgelöst durch Schießübungen mit einem Luftdruckgewehr. Gegen 19:05 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge zwei Personen, die offensichtlich mit einem Gewehr hantierten und mehrere Schüsse auf ein Gebäude abgaben. Aufgrund dieser Beobachtung wurde der Bereich des Kurt-Schumacher-Rings von den Einsatzkräften großräumig umstellt. Ein 48-jähriger Mann und eine 35-jährige Frau wurden später in der Klarenthaler Straße angetroffen. Bei der Durchsuchung wurde ein Luftdruckgewehr bei dem Paar gefunden und beschlagnahmt. Es wurden keine Schäden an umliegenden Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen festgestellt. Beide Personen wurden zur weiteren polizeilichen Maßnahmen auf ein Wiesbadener Polizeirevier gebracht und konnten nach Abschluss der Maßnahmen wieder gehen. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Bevölkerung und Anwohner.
2. Fahrt nicht bezahlt und geflüchtet, Mainz-Kastel, Theodor-Heuss-Brücke, Freitag, 26.07.2024, 22:45 Uhr (js) Am Freitagabend wurde ein Uber-Fahrer Opfer von Zechbetrug und wurde auch körperlich angegriffen. Um 22:45 Uhr befand sich der Fahrer in seinem schwarzen VW-Touran mit vier Fahrgästen auf der Theodor-Heuss-Brücke in Richtung Mainz. Während der Fahrt kam es zu Beleidigungen gegenüber dem 38-jährigen Wiesbadener Fahrer. Aufgrund der Beleidigungen hielt der Wiesbadener den Touran auf der Brücke an. Die Insassen verließen das Fahrzeug, ohne die Fahrt zu bezahlen. Der Geschädigte folgte den Personen und wurde von zwei Fahrgästen angegriffen und geschlagen. Der 38-jährige kehrte zu seinem Fahrzeug zurück, während die Täter in Richtung Mainz flüchteten. Einer der Angreifer wurde als etwa 24 Jahre alt, ca. 1,75 m groß, von normaler Statur mit kurzen blonden Haaren beschrieben. Er trug eine blaue Jeans und ein braunes T-Shirt. Die zweite Person war ebenfalls etwa 24 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, von kräftiger Statur mit kurzen schwarzen Haaren. Er trug eine blaue Jeans, ein schwarzes T-Shirt und weiße Turnschuhe. Zwei weitere Fahrgäste griffen nicht aktiv ein. Zeugen werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der 0611/345-0 zu melden.
3. Geschlagen und Pfefferspray eingesetzt, Wiesbaden, Kochbrunnenplatz, Sonntag, 28.07.2024, 01:35 Uhr (js) Am frühen Sonntagmorgen kam es am Kochbrunnenplatz zu einer Auseinandersetzung, die einem verbalen Streit vorausging. Ein 46-jähriger amerikanischer Staatsbürger geriet am Kochbrunnenplatz in Streit mit einer Gruppe von 3-4 Personen und wurde von einem Mann niedergeschlagen. Anschließend wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt. Er wurde leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus. Die Täter flohen in Richtung Taunusstraße. Der Haupttäter war etwa 20-25 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, südländischer Phänotyp mit schwarzen zurückgegelten Haaren. Er trug ein weißes T-Shirt. Die anderen Personen waren etwa 20-25 Jahre alt, mit dunklen Haaren und einer Größe zwischen 1,70 m und 1,80 m. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zu den Tätern unter der 0611/345-2140.
4. Junge Frau belästigt, Wiesbaden, Bahnhofstraße, Samstag, 27.07.2024, 23:30 Uhr (js) Am Samstagabend wurde eine junge Frau von einem unbekannten Mann unsittlich berührt und bedrängt. Die 21-jährige Frau lief die Bahnhofstraße in Richtung Rheinstraße entlang, als ein Mann ihr in der Nähe der Reisinger Anlage folgte und ihr ans Gesäß griff. Der Täter belästigte sie weiter, bis sie sich wehrte. Dann ließ er von ihr ab und flüchtete in Richtung Park. Er war ca. 1,78 m groß, 25-30 Jahre alt, schlank und hatte eine südländische Erscheinung. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze Jogginghose und graue Adidas-Turnschuhe mit weißer Sohle. Zeugen werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der 0611/345-0 in Verbindung zu setzen.
5. Gemeinsame Kontrollen „Sicheres Wiesbaden“, Wiesbaden, Freitag, 26.07.2024, 19:00 Uhr – Samstag, 27.07.2024, 02:30 Uhr und Samstag, 27.07.2024, 19:00 Uhr – Sonntag, 28.07.2024, 03:00 Uhr (jul) Am vergangenen Freitag und Samstag führten die Stadtpolizei und die Landespolizei erneut gemeinsame Kontrollen im Rahmen des Einsatzkonzepts „Sicheres Wiesbaden“ durch. Die Überwachung konzentrierte sich auf die Waffenverbotszone in der Innenstadt von Wiesbaden, den Mauritiusplatz, die Reisinger Anlage, den Platz der deutschen Einheit und die Rheinstraße. Die Einsatzkräfte waren vor Ort, um mögliche Konflikte zu verhindern und für die Bürger ansprechbar zu sein. Bei den Personenkontrollen in der Waffenverbotszone wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden.
An beiden Tagen wurden insgesamt 65 Personen in mehreren Gruppen kontrolliert. Die Wiesbadener Polizeireviere wurden ebenfalls unterstützt. Stadt und Polizei werden weiterhin eng zusammenarbeiten und regelmäßig in der Wiesbadener Innenstadt präsent sein.
Quelle: Presseportal








