Beamte bei Verkehrskontrolle angegriffen, Täter leicht verletzt, Ermittlungen eingeleitet
Mainz-Kastel: Polizeieinsatz in Wiesbaden eskaliert

Wiesbaden (ost)
1. Angriff auf Polizisten während Verkehrskontrolle,
Wiesbaden, Mainzer Straße,
Samstag, 02.03.2024, 01:15 Uhr
(jul) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle in der Mainzer Straße in Wiesbaden körperlich angegriffen und leicht verletzt.
Um 01:15 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit einem grauen VW Golf die Mainzer Straße in Richtung der Autobahn A 671 entlang. Aufgrund seiner stark überhöhten Geschwindigkeit und riskanten Überholmanöver erregte der Fahrer die Aufmerksamkeit einer Streifenwagenbesatzung.
Bei der folgenden Verkehrskontrolle widersetzte sich der Fahrer den Anweisungen der Polizisten. Als der 21-Jährige aufgefordert wurde, seine Ausweisdokumente vorzuzeigen, griff er die kontrollierenden Polizisten an.
Bei der Festnahme wurden zwei Polizisten und der 21-Jährige leicht verletzt.
Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann das Polizeirevier wieder verlassen.
Er wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte in einem Ermittlungsverfahren verantwortlich gemacht.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 mit der Wiesbadener Polizei in Verbindung zu setzen.
2. Körperverletzung nach Streitigkeiten,
Wiesbaden, Neugasse,
Freitag, 01.03.2024, 18:40 Uhr
(js) Am Freitagabend kam es in der Neugasse nach anfänglichen verbalen Streitigkeiten zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Plön (Schleswig-Holstein) wurde gegen 18:40 Uhr von einem unbekannten Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Im Verlauf des Gesprächs kam es zu Unstimmigkeiten, woraufhin der Unbekannte den 25-Jährigen körperlich attackierte.
Der Mann wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine weitere medizinische Behandlung.
Der Angreifer wird als etwa 25-30 Jahre alt, ca. 1,70 m – 1,80 m groß, mit schwarzen Haaren, schwarzem Vollbart und südeuropäischem Aussehen beschrieben. Er trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke mit beigefarbenem Pelzkragen, ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Mütze.
Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zum Angreifer unter der 0611/345-2140.
3. Sachbeschädigung an Verteilerkasten,
Wiesbaden, Dotzheimer Straße,
Freitag, 01.03.2024, 19:50 Uhr
(js) Am Freitagabend beschädigte eine unbekannte Person vorsätzlich einen Stromverteilerkasten in der Dotzheimer Straße.
Gegen 19:50 Uhr schlug ein bisher unbekannter Täter mehrmals auf einen Verteilerkasten ein, zog daran, wodurch die Abdeckung beschädigt wurde.
Der Täter wurde als männlich, etwa 1,80 m groß, mit normaler Statur und mitteleuropäischem Aussehen beschrieben. Er trug einen grauen Hoodie, hatte die Kapuze aufgesetzt und trug eine schwarze Bomberjacke.
Hinweise werden vom 3. Polizeirevier unter der 0611/345-2340 entgegengenommen.
4. Alkoholisiert am Steuer,
Mainz-Kastel, Ernst-Galonske-Straße,
Samstag, 02.03.2024, 02:50 Uhr
(js) In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde ein Fahrzeug von der Polizei kontrolliert, dessen Fahrer stark betrunken war.
Um 02:50 Uhr wurde in der Ernst-Galonske-Straße in Kastel eine Kontrolle an einem Dacia durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 22-jähriger Mann aus dem Main-Taunus-Kreis, offensichtlich stark alkoholisiert war. Ein Test ergab einen Wert von über 2 Promille. Der 22-Jährige wurde daraufhin zur Blutentnahme auf das Polizeirevier gebracht. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.
5. “Sicheres Wiesbaden”,
Wiesbaden,
Freitag/Samstag, 01./02.03.2024, 19:00 – 02:30 Uhr
(jul) In der Nacht von Freitag auf Samstag führten die Stadtpolizei und die Landespolizei erneut gemeinsame Kontrollen im Rahmen des Konzepts “Sicheres Wiesbaden” durch. Die Schwerpunkte der Überwachung lagen unter anderem in der ausgewiesenen Waffenverbotszone, der Reisinger-Anlage, dem Luisenplatz, dem Schlachthof und dem ehemaligen Einkaufszentrum Schelmengraben. Die Einsatzkräfte waren sowohl in Uniform als auch zivil unterwegs.
An den genannten Orten waren die Einsatzkräfte präsent, um mögliche Konflikte zu verhindern und für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein.
Insgesamt wurden 16 Personen im Rahmen der Kontrollmaßnahmen überprüft. Erfreulicherweise wurden in der Waffenverbotszone keine verbotenen oder gefährlichen Gegenstände gefunden.
Bei einer Personenkontrolle in der Reisinger-Anlage wurde eine kleine Menge Betäubungsmittel entdeckt und sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Zusätzlich unterstützten die Wiesbadener Polizeireviere die Einsatzkräfte bei der Bewältigung von Einsatzsituationen.
Stadt und Polizei werden auch weiterhin eng zusammenarbeiten und regelmäßig in Wiesbaden präsent und ansprechbar sein.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Wiesbaden
Kommissar vom Dienst
Telefon: (0611) 345-2042
E-Mail: KvD.Wiesbaden.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 19.820 auf 19.168 zurück. Darunter waren 17.704 männliche Verdächtige und 2.116 weibliche Verdächtige im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








