Am Freitagnachmittag wurde ein Mann in Wiesbaden durch einen Schlag mit einem Teleskopschlagstock leicht verletzt. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.
Mainz-Kastel: Teleskopschlagstock eingesetzt

Wiesbaden (ost)
1. Durchsetzung der Hausordnung mit einem Teleskopschlagstock, Wiesbaden, Kastellstraße, Freitag, 11.04.2025, 15:00 Uhr
(jul) Während eines verbalen Streits wurde am Freitagnachmittag in der Kastellstraße ein 46-jähriger Mann durch einen Schlag mit einem Teleskopschlagstock leicht verletzt.
Um 15:00 Uhr wollte ein 42-Jähriger in der Kastellstraße Freunde besuchen. Da die Klingel nicht funktionierte, versuchte er durch Rufe auf sich aufmerksam zu machen. Diese Rufe wurden von einem 62-jährigen Anwohner als störender Lärm empfunden, woraufhin er den Besucher mit der „Hausordnung“ schlug. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei der „Hausordnung“ um einen Teleskopschlagstock handelte. Der 42-jährige Mann wurde durch den Schlag leicht verletzt.
Der 62-jährige Anwohner des Mehrfamilienhauses muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten.
2. Zerstörung von Zigarettenautomaten,
Wiesbaden, Graf-von-Gaalen-Straße, bis Samstag, 12.04.2025, 06:40 Uhr
(jul) Unbekannte Täter machten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag an einem Zigarettenautomaten im Stadtteil Wiesbaden-Klarenthal zu schaffen und stahlen Tabakwaren.
Am Samstagmorgen gegen 06:40 Uhr entdeckten aufmerksame Zeugen einen aufgebrochenen Zigarettenautomaten in der Graf-von-Gaalen-Straße. Offensichtlich wurde dieser in der vergangenen Nacht gewaltsam geöffnet und Tabakwaren im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Der Sachschaden am Zigarettenautomaten beläuft sich auf einen dreistelligen Betrag.
Hinweise werden vom 3. Polizeirevier Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Trotz der Zunahme der registrierten Fälle stieg auch die Aufklärungsquote von 723 auf 840 Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








