Ein 29-jähriger Mann wurde in der Adolfsallee beraubt, während eine Frau von ihrem Ex-Partner angegriffen wurde. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen.
Mainz-Kastel: Überfälle und Belästigungen in Wiesbaden

Wiesbaden (ost)
1. Überfall auf 29-Jährigen, Wiesbaden, Adolfsallee, 05.08.2025, 22:45 Uhr
(am) Am Dienstabend wurde ein 29-jähriger Wiesbadener beraubt. Der Staatsangehörige aus Somalia wurde gegen 22:45 Uhr in der Adolfsallee von zwei unbekannten Männern rassistisch angesprochen und dann mit einem Schlagstock und Pfefferspray angegriffen. Nachdem das Opfer zu Boden gegangen war, traten beide Täter auf ihn ein und raubten Bargeld und persönliche Gegenstände. Die etwa 25 Jahre alten Männer flüchteten nach der Tat in einem schwarzen Auto, das von einer dritten unbekannten Person gefahren wurde.
Ein Angreifer trug einen weißen Trainingsanzug, der andere war mit einer grauen Jacke und Jeans bekleidet.
Die Kriminalpolizei ermittelt in diesem Fall. Hinweise zu den Tätern werden unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegengenommen.
2. Eskalation eines Streits zwischen Ex-Partnern, Wiesbaden, Dotzheimer Straße, 05.08.2025, 19:45 Uhr
(am) Am Dienstagabend kam es in der Dotzheimer Straße in Wiesbaden zu einem gewaltsamen Angriff auf eine Frau durch ihren Ex-Partner.
Ersten Erkenntnissen zufolge zog der Mann das Opfer aus seinem Auto und über die Hofeinfahrt. Die Frau wurde dabei verletzt. Auch in Anwesenheit der Polizei zeigte sich der Mann weiterhin aggressiv und versuchte erneut, die Frau anzugreifen. Die Beamten mussten ihn zu Boden bringen und fesseln. Der Verdächtige stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0611 / 345-0 zu melden.
3. Exhibitionist belästigt Frau im Schlosspark, Wiesbaden-Biebrich, Schlosspark, 04.08.2025, 16:00 Uhr und 05.08.2025, 16:30 Uhr
(am) An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurde eine Frau im Schlosspark Wiesbaden-Biebrich von einem Exhibitionisten belästigt. Der bisher unbekannte Täter trat der Geschädigten sowohl am Montag als auch am Dienstag jeweils zwischen 16:00 Uhr und 16:30 Uhr im Bereich zwischen der Mosburg und dem Mosweiher gegenüber und entblößte sich vor ihr.
Der Mann wird als etwa 1,80 Meter groß, südländisch aussehend und mit schwarzen Haaren beschrieben. Er war dunkel gekleidet, trug eine Kappe und eine Sonnenbrille.
Hinweise zum Täter werden von der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegengenommen.
4. Diebstahl von zwei Tonnen Batterien, Mainz-Kastel, Rampenstraße, 05.08.2025, 00:15 Uhr
(am) In der Nacht zum Dienstag entwendete ein bisher unbekannter Täter etwa zwei Tonnen gebrauchte Autobatterien von einem Firmengelände in Mainz-Kastel. Der Dieb brach gegen 00:15 Uhr eine verschlossene Gitterbox auf dem Gelände in der Rampenstraße auf, entnahm etwa 120 gebrauchte Autobatterien und verstaute sie in seinem Fahrzeug. Anschließend floh er unerkannt vom Tatort.
Die Polizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0611 / 345-0 um Hinweise zum Täter oder verdächtigen Beobachtungen in Tatortnähe.
5. Vandalismus in leerstehendem Schulgebäude, Wiesbaden-Klarenthal, Ernst-von-Harnack-Straße, 04.08.2025, 16:30 Uhr
(am) Am Montagnachmittag drangen drei junge Personen in eine leerstehende Schule in Wiesbaden ein und beschädigten dort Überwachungstechnik. Zwei Jugendliche und ein Heranwachsender verschafften sich gegen 16:30 Uhr Zugang zu dem ungenutzten Schulgebäude in der Ernst-von-Harnack-Straße, um es, wie sie später selbst angaben, als sogenannten „Lost Place“ zu erkunden. Dabei wurden zwei Überwachungskameras beschädigt. Die zwei Jungs und das Mädchen wurden von der Polizei angetroffen und kontrolliert. Die drei erwartet eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Das Gebäude war in der Vergangenheit bereits mehrfach Ziel strafbarer Handlungen.
6. Geschwindigkeitskontrollen – Fahrer flüchtet vor Polizei, Wiesbaden, 05.08.2025
(am) Am Dienstag führte der Regionale Verkehrsdienst Wiesbaden gemeinsam mit Kräften der Bereitschaftspolizei im Rahmen der ROADPOL Aktionswoche „Speed“ eine Verkehrskontrolle durch. Ein Autofahrer versuchte sich der Kontrolle zu entziehen – mit Konsequenzen.
Als der Fahrer die Kontrollstelle sah, wendete er und flüchtete zunächst mit seinem Fahrzeug. Die eingesetzten Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten das Auto kurz darauf stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und das Fahrzeug ohne Einverständnis des Eigentümers fuhr. Gegen ihn wurden zwei Strafanzeigen gefertigt, das Fahrzeug wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt.
Im Verlauf der Kontrollmaßnahmen wurden zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Etwa ein Viertel der Verstöße lag im Bußgeldbereich. Spitzenreiter war ein Fahrer, der mit vorwerfbaren 82 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde – ihn erwartet nun ein Fahrverbot.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








