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Mainz-Kastel: Übergriffe mit Pfefferspray

In Wiesbaden kam es zu einer Körperverletzung durch Pfefferspray. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Einsatz von Pfefferspray,

Wiesbaden-Mitte, Neugasse, Sonntag, 30.06.2024, 1.20 Uhr

(mb)In der Nacht zum Sonntag kam es in Wiesbaden zu einem Vorfall, bei dem Pfefferspray eingesetzt wurde. Gegen 1.20 Uhr standen der Geschädigte und seine Bekannte aufgrund des starken Regens an der Kreuzung Neugasse/Langgasse. Plötzlich näherten sich zwei Männer, von denen einer dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht sprühte und etwas in einer fremden Sprache sagte. Danach entfernten sich die beiden Unbekannten. Der Täter mit dem Pfefferspray war etwa 1,70 m groß, hatte einen Vollbart und trug eine weiße Kapuzenjacke. Sein Begleiter war kräftig gebaut. Aufgrund der verzögerten Anzeigeerstattung war kein Rettungswagen erforderlich.

Die Polizei in Wiesbaden ermittelt nun in diesem Fall und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 zu melden.

2. Versuchte Einbrüche in Wohnungen,

Wiesbaden, Käthe-Kollwitz-Straße und Nordenstadter Straße, Samstag, 29.06.2024, 14.15 Uhr bis Sonntag, 30.06.2024, 13 Uhr

(mb)Am Wochenende versuchten Einbrecher in zwei Objekte in Wiesbaden einzudringen.

Am Samstag versuchten die Täter zwischen 14.15 Uhr und 19.30 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße einzubrechen. Sie gelangten auf unbekannte Weise ins Gebäude und versuchten, die Tür aufzuhebeln. Als dies scheiterte, zogen sie unverrichteter Dinge ab. Es entstand ein Schaden von etwa 150 Euro. Von Samstagabend um 19 Uhr bis Sonntagmittag um 13 Uhr brachen die Einbrecher in ein Zweifamilienhaus in der Nordenstadter Straße ein. Sie durchsuchten die obere Wohnung nach Wertgegenständen. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Es entstand ein Schaden von etwa 600 Euro.

Wer verdächtige Beobachtungen an den Tatorten gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.

3. Einbruch in eine Gaststätte,

Wiesbaden, Spiegelgasse, Sonntag, 30.06.2024, von 2.30 Uhr bis 10.20 Uhr

(mb)Am Sonntag brachen Einbrecher in eine Gaststätte in Wiesbaden ein. Die Täter gelangten zwischen 2.30 Uhr und 10.20 Uhr durch ein Fenster unbefugt in das Geschäft in der Spiegelgasse. Im Inneren versuchten sie vergeblich, den Tresor zu öffnen. Schließlich flohen sie ohne Beute in unbekannte Richtung. Der Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.

4. Diebstahl eines E-Scooters,

Wiesbaden-Bierstadt, Nauroder Straße, Sonntag, 30.06.2024, von 17 Uhr bis 19 Uhr

(mb)Am Sonntagnachmittag wurde in Wiesbaden ein E-Scooter gestohlen.

Zwischen 17 Uhr und 19 Uhr parkte der Anzeigenerstatter seinen Elektroroller an der Sportanlage in der Nauroder Straße. Als er zurückkam, stellte er fest, dass das Fahrzeug samt Sicherung gestohlen wurde. Der schwarze Scooter der Marke „Ninebot“ Modell „Max G2 D“ hatte das Versicherungskennzeichen „717 – NOZ“ angebracht. Der Diebstahlswert beträgt über 800 Euro.

Wer Informationen zum Verbleib des E-Scooters oder den Tätern hat, wird gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen.

5. Taschendiebstähle – Aufruf an Geschädigte und Zeugen, Wiesbaden-Westend, Platz der Deutschen Einheit, Freitag, 28.06.2024, zwischen 12 Uhr bis 14 Uhr

(mb)Am vergangenen Freitag kam es im Bereich der Bushaltestelle „Platz der Deutschen Einheit“ in der Wiesbadener Bleichstraße zwischen 12 Uhr und 14 Uhr zu mehreren Taschendiebstählen. Personen, die Verdächtiges beobachtet haben oder selbst betroffen waren, werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-2140 in Verbindung zu setzen.

6. Kontrollen im Rahmen von „Sicheres Wiesbaden“,

Wiesbaden, Stadtgebiet, Freitag, 28.06.2024, 19 Uhr bis Samstag, 29.06.2024, 3 Uhr

(mb)In der Nacht von Freitag auf Samstag führte die Landespolizei erneut Personen- und Fahrzeugkontrollen im Stadtgebiet durch. Die Einsatzkräfte waren teilweise zu Fuß unterwegs. Die Schwerpunkte lagen in der Fußgängerzone, der Reisinger Anlage, dem „Lili“ am Hauptbahnhof, dem Schlachthof, dem Biebricher Parkfeld und dem Rheinufer an der Reduit in Mainz-Kastel. Die Präsenz der Einsatzkräfte an diesen Orten sollte mögliche Konflikte verhindern und den Bürgern als Ansprechpartner dienen. Es wurden neun Verstöße im Straßenverkehr geahndet und ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Cannabisgesetz eingeleitet. Eine Minderjährige wurde ihren Erziehungsberechtigten übergeben und Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Zudem unterstützte die Polizei die regulären Einsätze der Wiesbadener Polizeireviere. Im Rahmen von „Sicheres Wiesbaden“ werden Stadt und Polizei weiterhin eng zusammenarbeiten und regelmäßig in der Innenstadt präsent sein.

Autobahnpolizei

1. Festnahme nach Bedrohung,

Wiesbaden, Bundesautobahn 66, Samstag, 29.06.2024, 0.15 Uhr

(wie)In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde eine Frau an der A 66 bei Wiesbaden festgenommen, nachdem sie einen Taxifahrer und später die Polizei mit einer Stichwaffe bedroht hatte.

Die 69-Jährige stieg in ein Taxi und wollte in Richtung Frankfurt fahren. Während der Fahrt zweifelte der Fahrer an ihrer Zahlungsfähigkeit, woraufhin sie ein messerähnliches Objekt zückte und den Fahrer bedrohte. Der Taxifahrer stoppte an der Tankstelle Erbenheim und flüchtete aus dem Fahrzeug. Die Frau stieg ebenfalls aus und stand vor dem Nachtschalter der Tankstelle, als die Polizei eintraf. Als sie von den Beamten angesprochen wurde, zog sie erneut die Stichwaffe und bedrohte die Polizisten. Sie wurden aufgefordert, das vermeintliche Messer fallen zu lassen, andernfalls würde ein Diensthund eingesetzt. Nach mehrmaliger Aufforderung gab die Frau nach und wurde festgenommen. Das Objekt stellte sich als Brieföffner heraus und wurde beschlagnahmt. Aufgrund ihres Widerstands, Spuckens und Beleidigens wurde die Frau in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei leitete Strafverfahren wegen Bedrohung und Erschleichens von Leistungen ein.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in der Region Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten gemeldeten Einbruchsfälle in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2021/2022

Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 3656 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 5338 Fälle waren. Trotz der Zunahme konnten mehr Fälle gelöst werden, von 427 im Jahr 2021 auf 604 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 399 auf 549, wobei der Großteil nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Taschendiebstählen in Deutschland mit 37321 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.656 5.338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 427 604
Anzahl der Verdächtigen 399 549
Anzahl der männlichen Verdächtigen 312 464
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 85
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 349 468

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2022 mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19155 Unfälle mit Personenschaden, was 13.99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6406 Fälle aus, was 4.68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1202 Fällen registriert, was 0.88% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle (80.46%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 90136 Unfälle (65.83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32117 Unfälle (23.45%) und auf Autobahnen 14678 Unfälle (10.72%). Im Jahr 2022 gab es 208 Getötete, 3878 Schwerverletzte und 20881 Leichtverletzte auf den Straßen in Hessen.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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