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Mammolshain: Bankmitarbeiter gelangen an Geld

Am Freitag wurden Personen aus dem Hochtaunuskreis von falschen Bankmitarbeitern betrogen. Durch professionelle Gesprächsführung überwiesen Opfer Tausende Euro an Betrüger.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Hausdurchsuchung,

Königstein, Mammolshain, Hardtgrundweg, Montag, 09.02.2026, 12:15 Uhr bis 17:30 Uhr

(fh)Im Verlauf des Montags drangen Unbekannte in ein Wohngebäude in Mammolshain ein. Zwischen 12:15 Uhr und 17:30 Uhr betraten die Täter ein Anwesen im Hardtgrundweg und brachen gewaltsam ein Fenster im Erdgeschoss auf. Auf diese Weise gelangten sie in die Wohnräume, durchsuchten sie und verließen dann wahrscheinlich ohne Beute zu machen.

Die Kriminalpolizei im Hochtaunuskreis ermittelt. Hinweise werden von der Polizei unter der Telefonnummer (06174) 9266-0 entgegengenommen.

2. Bankangestellte erhalten Geld,

Schmitten im Taunus, Freitag, 06.02.2026, 19:00 Uhr

(fh)Am Freitag haben falsche Bankangestellte zugeschlagen und Personen aus dem Hochtaunuskreis betrogen. Wie in den vergangenen Tagen mehrfach berichtet, ereignete sich am vergangenen Freitag auch in Schmitten ein Fall von falschen Bankangestellten. Der Betroffene erhielt am Freitagabend einen Anruf von seiner vermeintlichen Hausbank. Durch gezielte und professionelle Gespräche überredeten ihn die Unbekannten dazu, mehrere Tausend Euro an einen unbekannten Empfänger zu überweisen. Erst danach fiel der Betrug auf.

Seien Sie bei solchen Anrufen äußerst vorsichtig! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Bank werden Sie niemals am Telefon nach Ihrer PIN, Passwörtern oder anderen Codes fragen. Lassen Sie sich auch nicht dazu verleiten, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung mündlich zu tätigen. Verlassen Sie sich nicht auf die Anzeige Ihres Telefons. Eine dort angezeigte Telefonnummer kann manipuliert werden und ist kein Beweis für die Legitimität Ihres Gesprächspartners. Beenden Sie derartige Anrufe sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank. Dort wird man Ihnen bestätigen, dass Sie von Betrügern und nicht von Ihrer Hausbank angerufen wurden. Im Zweifelsfall rufen Sie die für Sie zuständige Polizeidienststelle oder den Notruf 110 an.

3. Brieftasche beim Einkaufen gestohlen,

Usingen, Neuer Marktplatz, Dienstag, 10.02.2026, 16:10 Uhr

(fh)Am Dienstagnachmittag wurde einem älteren Herrn beim Einkaufen in Usingen die Geldbörse gestohlen. Gegen 16:10 Uhr befand sich der Mann in einem Supermarkt in der Straße „Neuer Markplatz“. Dort soll ihm ein unbekannter Mann die Geldbörse aus der rechten Gesäßtasche gestohlen haben. Der Dieb wurde wie folgt beschrieben: Er war etwa 1,80 m groß und zwischen 40 und 50 Jahre alt. Er trug eine Brille, eine Mütze, einen Oberlippenbart und war gekleidet in einer schwarzen Jacke, einem grauen Hemd, einer blauen Jeans und dunklen Schuhen.

Hinweise zur beschriebenen Person oder zum Diebstahl selbst nimmt die Polizeistation Usingen unter der Rufnummer (06081) 9208-0 entgegen.

4. Jugendliche beschädigen Zaun,

Bad Homburg, Ober-Eschbach, Mayrhofener Weg, Dienstag, 10.02.2026, 16:40 Uhr

(fh)Am Dienstagnachmittag haben zwei Jugendliche in Ober-Eschbach den Zaun eines Grundstücks beschädigt. Um 16:40 Uhr wurden die beiden Jungen dabei beobachtet, wie sie den Gehweg im Mayrhofener Weg entlang liefen und mehrmals gegen einen dortigen Holzzaun traten. Durch die gewaltsame Aktion brachen mehrere Holzlatten heraus. Anschließend flüchteten die beiden in Richtung der Holzhäuser Straße. Die Jungen sollen etwa 15 Jahre alt und schlank gewesen sein und jeweils einen blauen oder schwarzen Pullover getragen haben.

Hinweise zur Tat nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Telefonnummer (06172) 120-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Davon waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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