Die Staatsanwaltschaft Marburg ermittelt gegen einen 21-jährigen Mann wegen versuchten Mordes. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Marburg: 21-Jähriger in U-Haft nach Familienstreit eskaliert

Giessen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Marburg und des Polizeipräsidiums Mittelhessen
Marburg: Streit in der Familie eskaliert – 21-Jähriger inhaftiert
Ein 21-jähriger Mann wird von der Staatsanwaltschaft Marburg wegen versuchten Mordes untersucht. Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Am Mittwochnachmittag, dem 13. Mai 2026, soll der Verdächtige gegen 16.45 Uhr in Marburg ein 32-jähriges Familienmitglied angegriffen und mehrmals mit einem Baseballschläger auf das Opfer eingeschlagen haben. Anschließend soll der Verdächtige den 32-jährigen Mann mit einem Messer attackiert haben, um ihn zu töten. Der Verletzte konnte den Stichen ausweichen. Er erlitt Verletzungen durch die Schläge, die jedoch nicht lebensbedrohlich waren.
Nach intensiven Ermittlungen konnte der Verdächtige am nächsten Tag festgenommen werden. Am Freitag, dem 15. Mai 2026, wurde er der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg wurde ein Haftbefehl erlassen. Der 21-Jährige befindet sich nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.
Die ausführlichen Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat und den Hintergründen dauern an.
Weitere Informationen können derzeit nicht bereitgestellt werden.
Timo Ide, Staatsanwalt und Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Marburg
Alisa Jockel, Polizeioberkommissarin und Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Mittelhessen
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt







