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Marburg-Biedenkopf: Brand und Raubüberfall

In Biedenkopf brach ein Zimmerbrand aus, während in Marburg eine Personengruppe überfallen wurde.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Biedenkopf: Feuer in einem Zimmer in der Hospitalstraße

Am Freitagabend (17. April) um ca. 21.10 Uhr wurde die Polizei von der Rettungsleitstelle über ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Hospitalstraße informiert. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses verließen ihre Wohnungen eigenständig. Der 61-jährige Bewohner des betroffenen Zimmers wurde schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf mindestens 60.000 Euro geschätzt. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Betroffenen fanden vorübergehend bei Bekannten Unterschlupf. Die Polizei schließt nicht aus, dass das Feuer durch fahrlässiges Verhalten verursacht wurde.

Marburg: Raubüberfall auf eine Gruppe von Personen in der Oberstadt

Früh am Samstagmorgen (18. April) befanden sich vier Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren in der Wettergasse in der Marburger Oberstadt, als sie um 4.30 Uhr von drei Unbekannten mit einem Messer bedroht wurden. Die Täter forderten Geld und Wertgegenstände und setzten Pfefferspray ein. Ein 20-Jähriger erlitt eine Stichverletzung am Bein. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Die Täter entkamen in unbekannte Richtung. Es wurden keine Gegenstände gestohlen. Zwei der Angreifer konnten näher beschrieben werden. Sie waren beide männlich, zwischen 20 und 25 Jahren alt und trugen Kapuzen. Einer hatte schwarze Haare und einen schwarzen Bart am Kinn und der Oberlippe. Er trug eine schwarz-weiße Jacke, helle Jeans und Sneaker. Der andere Täter trug ein schwarzes Oberteil und eine schwarze Jacke. Über den dritten Täter liegen keine Informationen vor. Die Ermittler der Kriminalpolizei Marburg suchen Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können. Sie werden gebeten, sich bei der Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer (06421) 4060 zu melden.

Weimar-Niederweimar: Verletzter Motorradfahrer – Polizei bittet um Hilfe

Nachdem ein 59-jähriger Motorradfahrer am Freitagabend (17. April) gegen 22 Uhr auf der alten Straße „Nehmühle“ verunglückte und sich schwere Verletzungen zuzog, sucht die Polizei nach Zeugen. Der Motorradfahrer war aus Richtung Ronhausen kommend in Richtung Wolfshausen unterwegs. Ein unbekannter Autofahrer fuhr in entgegengesetzter Richtung. Kurz vor der Mühle wollte der Biker dem Auto Platz machen und fuhr auf die Bankette. Das Auto fuhr an ihm vorbei und setzte seine Fahrt in Richtung Ronhausen fort. Beim Versuch, wieder auf die Straße zu gelangen, verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Motorrad und verunglückte. Rettungskräfte brachten den 59-Jährigen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ins Krankenhaus. Am Motorrad entstand Sachschaden. Ob der Autofahrer den Sturz des Motorradfahrers bemerkte, wird ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sowie den unbekannten Autofahrer, sich telefonisch unter (06421) 4060 zu melden.

Marburg-Gisselberg: Schmierereien auf dem Radweg

Am Samstag (18. April) gegen 18.30 Uhr entdeckte eine Streife der Marburger Polizei Farbschmierereien auf dem Fahrradweg zwischen Marburg und Gisselberg in der Nähe der Gießener Straße. Unbekannte hatten nationalsozialistische Symbole in schwarzer Farbe auf den Asphalt gesprüht. Die Reinigung der Schmierereien wurde veranlasst. Der genaue Zeitpunkt der Tat konnte nicht festgestellt werden. Hinweise nimmt die Polizei in Marburg unter der Telefonnummer (06421) 4060 entgegen.

Alisa Jockel

Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, wovon 1785 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2173, wovon 1974 männlich und 199 weiblich waren. 1077 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3217, wovon 1850 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, wovon 2046 männlich und 217 weiblich waren. 1179 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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