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Marburg-Biedenkopf: Exhibitionist gesucht

Die Marburger Kriminalpolizei sucht Zeugen für einen Exhibitionisten, der sich am 27.5. entblößt hat. Der Täter ist ca. 35-40 Jahre alt, 185 cm groß, mit olivgrünem T-Shirt und schwarzen Haaren.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Marburg: Exhibitionist zeigt sich – Polizei sucht Zeugen

Die Marburger Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu einem Vorfall, der bereits am 27.5. stattgefunden hat. Eine 33-jährige Frau spazierte an diesem Mittwoch gegen 11.15 Uhr die Uferstraße entlang. Etwa auf Höhe der Hausnummer 10 bemerkte sie in einem Grünstreifen zwischen der Lahn und der Uferstraße einen Unbekannten. Der Mann schaute in ihre Richtung und hatte dabei sein Geschlechtsteil entblößt. Er masturbierte offensichtlich. Kurz danach zog er sich an, sein Opfer rannte weg und alarmierte die Polizei. Die bisherigen Untersuchungen haben nicht zur Identifizierung des Unbekannten geführt. Die 33-Jährige beschrieb den Mann als 35-40 Jahre alt und etwa 185 cm groß. Er hat eine sportliche Figur, braun gebräunte Haut und kurze schwarze Haare. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er ein olivgrünes T-Shirt mit dem Markenaufdruck „S-Oliver“ und eine braune, kurze Hose.

Die Ermittler bitten um Unterstützung: Wer hat den Vorfall beobachtet? Ist der Mann an anderen Orten aufgefallen? Wer kann Informationen zur Identität des Unbekannten liefern?

Zeugenhinweise nimmt die Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen.

Wetter: Trickbetrüger erbeutet Geld – Polizei gibt Ratschläge

Einen Betrag von knapp 30.000 Euro erlangte ein Trickbetrüger am Dienstag (9.6.) in Wetter. Ein Unbekannter rief bei einer älteren Frau an und erzählte, dass ihre Tochter in Hamburg einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Eine Haftstrafe könne nur mit einer Barzahlung vermieden werden. Letztendlich übergab die Frau das Bargeld an einen unbekannten Abholer.

Der Fall entspricht den üblichen Methoden von Betrügern bundesweit, die auch in Mittelhessen immer wieder versuchen, Beute zu machen. Um es den dreisten Kriminellen so schwer wie möglich zu machen, bittet die Polizei um Mithilfe: Sprechen Sie mit älteren Familienmitgliedern über die verschiedenen Methoden der Täter. Bieten Sie sich als Ansprechpartner für Ihre Angehörigen an. Weisen Sie darauf hin, dass Sie jederzeit unter der Nummer 110 die Polizei um Hilfe bitten können.

Betrüger gehen oft raffiniert vor. Normalerweise versuchen sie, ihre Opfer zuerst zu schockieren. In vergangenen Fällen gab es bereits zahlreiche Anrufe und Gespräche, die sich teilweise über einen langen Zeitraum, manchmal sogar Stunden, erstrecken können. Dabei üben die Kriminellen immer mehr Druck auf ihre Opfer aus. Die verwendeten Betrugsmethoden sind vielfältig. Häufig ist die Rede von tödlichen Verkehrsunfällen, die von nahen Verwandten verursacht worden sein sollen, oder von Einbrecherbanden in der Nachbarschaft.

Die Ermittler raten: Echte Polizisten, Staatsanwälte oder Banken fragen niemals telefonisch nach Details, Wertgegenständen, Geheimnummern oder fordern Sie auf, Geld zu überweisen. Wenn sich ein angeblicher Mitarbeiter bei Ihnen meldet, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach auf! Überprüfen Sie im Zweifelsfall persönlich bei Ihrer Bank oder bei der echten Polizei. Geben Sie niemals Informationen über Ihre Wertgegenstände, persönliche Daten wie Bankkonten- und Kartendaten oder andere Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) preis. Echte Polizeibeamte werden Sie niemals auffordern, Ihre Wertgegenstände herauszugeben, um sie zu verwahren.

Im Zweifelsfall gilt: Beenden Sie sofort das Gespräch und informieren Sie die Polizei!

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

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