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Marburg-Biedenkopf: Kupferdiebstahl und berauschte Fahrt

Kupferdiebe plündern Umspannwerk, Polizei sucht Zeugen. Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt, Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Kirchhain: Diebe stehlen Kupfer – Polizei bittet um Zeugenhinweise

In der Nacht von Donnerstag (16. Juli) auf Freitag (17. Juli) wurde ein Umspannwerk in der Alsfelder Straße von Kupferdieben heimgesucht. Sie drangen gewaltsam durch das Zugangstor auf das Gelände ein. Zudem brachen sie eine Tür auf, um in das Gebäude zu gelangen. Ersten Schätzungen zufolge entwendeten sie Kupferschienen, Kupferkabel, Erdungsseile und Metallschrott. Das genaue Ausmaß des Diebstahls und der Wert der gestohlenen Güter sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Einbruchsschäden belaufen sich auf rund 500 Euro. Die Ermittler der Kriminalpolizei Marburg suchen nach Zeugen und fragen: Wer hat zwischen Donnerstag (16. Juli) um 17 Uhr und Freitag (17. Juli) um 11 Uhr etwas Verdächtiges bemerkt? Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise nimmt die Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer (06421) 4060 entgegen.

Cölbe: Fahrer unter Drogeneinfluss

Früh am Sonntagmorgen (19. Juli) gegen 4.15 Uhr fiel ein BMW in der Kasseler Straße einer Marburger Polizeistreife auf. Die Beamten führten eine Kontrolle durch und stellten fest, dass der 31-jährige Fahrer offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht auf Kokainkonsum. Die Fahrt des 31-Jährigen wurde beendet und er wurde zur Polizeidienststelle in Marburg gebracht, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Der Mann wird nun strafrechtlich verfolgt.

Alisa Jockel

Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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