Die Staatsanwaltschaft Marburg ermittelt gegen zwei Männer wegen des Verdachts des Raubes. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.
Marburg: Haftbefehle nach besonders schwerem Raub

Marburg-Biedenkopf (ost)
Marburg
Derzeit führt die Staatsanwaltschaft Marburg Ermittlungen gegen zwei Männer im Alter von 38 und 24 Jahren wegen des Verdachts des besonders schweren Raubes. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.
Am vergangenen Mittwoch (24.04.2024) sollen die Beschuldigten gegen 15:25 Uhr gemeinsam eine Apotheke “Am Richtsberg” überfallen haben. Während der 24-Jährige als “Schmiere” fungierte, betrat der 38-Jährige die Apotheke und forderte unter Vorhalt eines großen Küchenmessers die Herausgabe von Bargeld. Die Mitarbeiter flohen durch den Hinterausgang. Der Täter schnappte sich das Kassensystem und flüchtete durch den Ausgang.
Die Polizeibeamten nahmen die beiden Tatverdächtigen noch am Mittwoch im Stadtgebiet vorläufig fest.
Am Donnerstag (25.04.2024) wurden beide Beschuldigte der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ sie Haftbefehl gegen beide wegen des dringenden Tatverdachts des besonders schweren Raubes. Die Fluchtgefahr als Haftgrund besteht.
Weitere Informationen werden ausschließlich durch die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Marburg, Telefonnummer 06421/290-222, erteilt.
Timo Ide, Staatsanwalt und Pressesprecher
Kerstin Müller, Pressesprecherin
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, wovon 1533 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1969 Verdächtige, darunter 1779 Männer und 190 Frauen. 952 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 2871, wobei 1785 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2173 Verdächtige, darunter 1974 Männer und 199 Frauen. 1077 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt








