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Marburg: Verzweifelter Raubüberfall auf Edeka-Getränkemarkt

Ein unbekannter Täter versuchte am 19. Februar 2024, den Edeka-Getränkemarkt zu überfallen, scheiterte jedoch und flüchtete ohne Beute.

Fahndungsfoto
Foto: Presseportal.de

Marburg-Biedenkopf (ost)

Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Raubüberfall am 19. Februar 2024 auf Edeka-Getränkemarkt

(Bitte lesen Sie auch unsere Pressemitteilung, die am 20.02.2024 um 14:13 Uhr unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43648/5718313 veröffentlicht wurde).

Marburg

Am Abend des 19. Februar 2024 versuchte ein bisher unbekannter Täter den Edeka-Getränkemarkt in der Straße „Am Richtsberg“ zu überfallen. Um 19:45 Uhr betrat der Täter den Verkaufsraum und forderte von einem Sicherheitsdienstmitarbeiter des Marktes unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe der Einnahmen. Als der Mitarbeiter sich weigerte, versuchte der Räuber selbst die Kasse zu öffnen, was jedoch erfolglos war. Danach floh er ohne Beute in unbekannte Richtung.

Umfangreiche Ermittlungen der Marburger Kriminalpolizei im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wegen versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung führten bisher nicht zur Ergreifung des Täters. Daher hat der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Marburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg die Veröffentlichung der Bilder einer Überwachungskamera angeordnet. Die ermittelnden Beamten der Kripo hoffen, dadurch Hinweise aus der Bevölkerung auf den Täter zu erhalten. Die Staatsanwaltschaft Marburg hat außerdem eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat vom 19. Februar 2024 und somit zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Unbekannte für weitere Raubstraftaten im Stadtgebiet Marburg zwischen Juli 2023 und April 2024 in Frage kommt.

Die Polizei bittet erneut um Hinweise:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer (06421) 406-0 in Verbindung zu setzen.

Timo Ide, Staatsanwalt und Pressesprecher

Kerstin Müller, Pressesprecherin

Kontakt:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8

35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2044

E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

Twitter: https://twitter.com/polizei_mh
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1969 auf 2173, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.358 2.871
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.533 1.785
Anzahl der Verdächtigen 1.969 2.173
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.779 1.974
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 190 199
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 952 1.077

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24