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Mernes: Diebstahl und Drogenfahrt mit E-Scooter

Ein 29-Jähriger meldete seinen geklauten E-Scooter, der von einem 49-Jährigen unter Drogeneinfluss gefahren wurde.

Foto: Depositphotos

Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. E-Scooter gestohlen und unter dem Einfluss von Drogen gefahren – Hanau

(lei) Kaum war die Anzeige gemacht worden, da war sie auch schon gelöst: Ein 29-jähriger Mann erschien am Dienstagabend gegen 20 Uhr auf der Wache der Polizeistation Hanau I, um zu berichten, dass sein E-Scooter gestohlen worden war. Laut seiner Aussage wurde sein Fahrzeug am Nachmittag am Hanauer Hauptbahnhof entwendet – soweit, so gut (oder auch schlecht in diesem Fall). Als er die Anzeige erstattete, brachte eine andere Streife einen 49-jährigen Mann auf die Wache, der zuvor unter dem Einfluss von Drogen im Straßenverkehr unterwegs gewesen sein soll – und zwar mit einem E-Scooter. Die Polizisten reagierten schnell und zeigten dem 29-Jährigen den ebenfalls mitgebrachten E-Scooter, den er freudig als seinen eigenen erkannte. So wechselte das Elektrokleinstfahrzeug – wie es offiziell heißt – schließlich wieder zurück zu seinem rechtmäßigen Besitzer, der die Wache dann wieder verließ. Der 49-Jährige durfte dies ebenfalls tun, musste jedoch eine Blutprobe abgeben und sich nun auf ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie des besonders schweren Diebstahls einstellen.

2. 33-Jähriger im Schlossgarten Opfer von Räubern – Hanau

(lei) Ein 33-jähriger Mann erschien am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr auf der Wache der Polizeistation Hanau I, um einen Raubüberfall anzuzeigen. Er gab an, dass er kurz zuvor im Schlossgarten (Nordstraße) unterwegs war, als zwei Unbekannte plötzlich auf ihn einschlugen und sein Handy stahlen. Danach flüchtete das Duo. Der 33-Jährige beschrieb die Räuber als 30 bis 40 Jahre alt, wobei einer lockige Haare hatte und der andere ein schwarzes T-Shirt trug. Die Kriminalpolizei bittet nun Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

3. Transporter mit gestohlenen Fahrrädern und Werkzeugen gestoppt: Ermittlungen gegen 26-jährigen Fahrer – Bad Soden-Salmünster

(lei) Die Polizei im oberen Kinzigtal hatte einen Fahndungserfolg: Auf der Landstraße zwischen Mernes und Hausen stoppten Polizeibeamte am Dienstagmorgen einen Transporter, nachdem sie ein sich bewegendes GPS-Signal eines zuvor gestohlenen Fahrrads erhalten hatten. Bei der Untersuchung des Fahrzeugs stellten sie fest, dass noch weitere gestohlene Fahrräder transportiert wurden. Der Ausgangspunkt war der Anruf eines Mannes kurz nach 6 Uhr. Er informierte die Beamten, dass er das Tracker-Signal seines Pedelecs empfangen habe, das ihm am Sonntagmorgen in der Bahnhofstraße in Salmünster gestohlen worden war (wie bereits am Montag berichtet). Eine Streife entdeckte kurz darauf einen Renault Master, aus dem das Signal stammte, und hielt ihn an. Im Laderaum des Fahrzeugs fanden die Beamten mehrere hochwertige Pedelecs, darunter auch das des Anrufers, sowie verschiedene Werkzeuge. Bei der Überprüfung der anderen Fahrräder stellten sie fest, dass vier weitere gestohlen worden waren – zwei davon in der vergangenen Woche in Sinntal. Neben den gestohlenen Fahrrädern wurden auch alle anderen Räder und Werkzeuge sichergestellt, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass auch diese Gegenstände auf illegale Weise erworben wurden. Der Fahrer des Transporters, ein 26-jähriger Mann, muss sich nun wegen des Verdachts der Hehlerei strafrechtlich verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.

Offenbach, 29.05.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Kontakt:

Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
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63071 Offenbach am Main

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Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
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Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290

Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022

Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 13.402 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 15.523 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.321 im Jahr 2021 auf 1.570 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1.019 im Jahr 2021 auf 1.132 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 963 männlich und 56 weiblich, wobei 416 nicht-deutsche Verdächtige waren. Verglichen mit der Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2022 die meisten registrierten Fahrraddiebstähle in Deutschland verzeichnete (62.400), sind die Zahlen in Hessen immer noch relativ niedrig.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 13.402 15.523
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.321 1.570
Anzahl der Verdächtigen 1.019 1.132
Anzahl der männlichen Verdächtigen 963 1.084
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 56 48
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 416 522

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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