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Merzhausen: Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus

Am Mittwochnachmittag versuchten unbekannte Täter in Glashütten-Schloßborn mit der Masche „falsche Polizeibeamte“ an Wertgegenstände zu gelangen. Eine Seniorin wurde aufgefordert, ihre Wertsachen bereitzulegen, doch sie schöpfte Verdacht und verhinderte den Einbruch.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Kriminelle geben sich als Beamte der Polizei aus, Glashütten-Schloßborn, Langstraße, Mittwoch, 11.03.2026, 12:00 Uhr bis 16:15 Uhr

(dd) Am Nachmittag des Mittwochs versuchten mehrere unbekannte Täter in Glashütten-Schloßborn durch die Masche „falsche Polizeibeamte“ an Wertgegenstände zu gelangen. Die Täter kontaktierten gegen 12:00 Uhr telefonisch eine ältere Frau und gaben sich als Polizisten aus. Sie behaupteten, dass in der Umgebung eine Einbrecherbande aktiv sei, die es auch auf ihre Wertgegenstände abgesehen habe. Die Frau wurde angewiesen, ihre Wertsachen auf dem Küchentisch zu platzieren, damit diese angeblich aus Sicherheitsgründen von vermeintlichen „Polizeibeamten“ fotografiert werden konnten. Kurz darauf kamen zwei Männer an der Haustür der älteren Frau in der Langstraße an. Sie wurde jedoch misstrauisch und ließ die angekündigten Personen nicht in ihre Wohnung. Nachdem sich die beiden entfernt hatten, erschien eine dritte Person, die sich als jüngerer Kollege der Polizei ausgab. Auch diesem Mann öffnete sie nicht die Tür und zog sich in ihre Wohnung zurück. Gegen 16:00 Uhr hörte die 75-jährige Frau einen lauten Schlag. Später stellte sie fest, dass ihre Haustür aufgebrochen worden war. Die Täter gelangten offenbar in eine andere Wohnung des Hauses. Dort entwendeten sie eine Kosmetiktasche und Bargeld. Die drei Männer können wie folgt beschrieben werden: Der erste Mann war etwa 25 bis 30 Jahre alt, trug eine schwarze Mütze und ein weißes T-Shirt. Der zweite Mann trug ebenfalls eine schwarze Mütze, war ebenfalls etwa 25 bis 30 Jahre alt. Die dritte Person wirkte jünger als die beiden anderen, etwa Anfang 20, und trug eine schwarze Mütze, eine schwarze Sweatshirtjacke mit rotem Shirt darunter sowie eine schwarze Hose. Solche Anrufe erzeugen bedrohliche Situationen, um an das Geld oder die Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei empfiehlt daher, bei verdächtigen Anrufen die Polizei zu kontaktieren und nicht auf die Forderungen der Anrufer einzugehen. Seien Sie vorsichtig und teilen Sie den Personen am Telefon mit, dass Sie sich zuerst absichern möchten. Echte Verwandte und Amtspersonen haben dafür in jedem Fall Verständnis. Beachten Sie auch: Mitarbeiter von Behörden wie Gerichten, Staatsanwaltschaft oder Polizei werden niemals nach Ihren Besitzverhältnissen fragen oder am Telefon Geld verlangen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer (06174) 9266-0 zu melden.

2. Einbruch in Kita-Bauwagen,

Usingen, Merzhausen, Im Alten Steinbruch, Mittwoch, 11.03.2026, 17 Uhr

(da) Am Mittwoch drang ein Mann in einen Kita-Bauwagen in Merzhausen ein. Aufgrund aufmerksamer Zeugen wurde er jedoch anschließend festgenommen. Gegen 17 Uhr näherte sich der 43-Jährige dem am alten Steinbruch abgestellten Bauwagen, in dem verschiedene Spielgeräte gelagert waren. Er brach gewaltsam ein Fenster auf, um so Zugang zum Inneren zu erhalten und stahl schließlich verschiedene Spielzeuge. Bei seiner Tat wurde er jedoch von Zeugen beobachtet. Diese informierten die Polizei, die den Einbrecher noch am Tatort festnehmen konnte. Gegen ihn wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267. Unter den Verdächtigen waren 283 Männer und 25 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 Männer und 30 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 147 auf 130 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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