Im Rahmen der hessenweiten Sommerkampagne der Polizei werden Bürgerinnen und Bürger am 22. Juli 2024 in Michelstadt beraten, wie sie sich vor Kriminalität schützen können.
Michelstadt: Polizei berät und gibt Tipps

Michelstadt (ost)
Im Zuge der landesweiten Sommerkampagne der Polizei wird am Montag, dem 22. Juli 2024, ein Beratungstermin am Toom-Baumarkt, in der Walther-Rathenau-Allee 24, abgehalten.
Von 14:00 bis 18:00 Uhr stehen die Spezialisten des Polizeipräsidiums Südhessen interessierten Bürgerinnen und Bürgern an einem Informationsstand zur Verfügung, um wertvolle Ratschläge zur Prävention von Einbrüchen und anderen Formen der Kriminalität zu geben. Die Experten der Polizeilichen Beratungsstelle bieten eine kostenlose und unabhängige Beratung zum Schutz vor Einbruchdiebstahl in Wohn- und Geschäftsgebäuden sowie zu anderen Themen der Kriminalprävention wie Präventionstipps für die Urlaubs- und Reisezeit, Taschen- oder Trickdiebstahl und mehr.
Anhand von Ausstellungsstücken können die Präventionsberater anschaulich darstellen, wie man sein Zuhause, seine Wohnung oder sein Geschäft effektiv gegen Einbrecher sichern kann. Zudem erhalten Bürger wichtige Verhaltenshinweise, insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Urlaubszeit.
Das Ziel der landesweiten Kampagne ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und darauf aufmerksam zu machen, wie ihr Verhalten potenziellen Einbrechern möglicherweise Gelegenheiten bieten könnte. Gleichzeitig soll bei diesen Gesprächen das Bewusstsein dafür geschärft werden, auf verdächtige Aktivitäten in der Nachbarschaft zu achten und Hinweise sowie Beobachtungen unverzüglich den örtlichen Polizeidienststellen zu melden.
Weitere Termine der Sommerkampagne in Südhessen bis zum 23.08.2024 finden Sie hier:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5793438
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, von 3858 auf 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Davon waren 498 männlich und 71 weiblich, wobei 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt








