Zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen, U-Haft droht. Ermittlungen bei der Kasseler Polizei laufen weiter.
Mitte: OE City erneut erfolgreich

Kassel (ost)
Kassel-Mitte:
Erneut haben die Polizeibeamten der OE City der Kasseler Polizei gestern einen Erfolg erzielt, indem sie zwei mutmaßliche Dealer harter Drogen festgenommen haben. Zivilpolizisten der neu gegründeten Organisationseinheit beobachteten einen der Männer gegen 9 Uhr im Lutherpark in Kassel, wie er offensichtlich Drogen an verschiedene Personen verkaufte. Im weiteren Verlauf wurden die Fahnder auf seinen Komplizen aufmerksam, der während der Verkaufsgeschäfte das Umfeld überwachte und somit „Schmiere stand“. Als die uniformierten Polizisten kurz darauf die Festnahmen durchführen wollten, flüchtete der 32-Jährige beim Anblick des Streifenwagens und rannte in Richtung Stern. Jedoch vergeblich, denn nach kurzer Verfolgung klickten für ihn in der Kurt-Schumacher-Straße die Handschellen. Auch die Festnahme seines 36-jährigen Komplizen gelang anschließend auf dem Vorplatz der Lutherkirche. Bei den Durchsuchungen der Männer fanden die Beamten neben mehreren Hundert Euro mutmaßlichem Drogengeld 23 verkaufsfertige Plomben Kokain sowie weitere 14 Gramm der harten Droge. Die beiden polizeibekannten Tatverdächtigen aus Tunesien, die derzeit keinen festen Wohnsitz haben, wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Wie sich herausstellte, war der 32-Jährige erst im April aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden, nachdem er dort eine neunmonatige Haftstrafe wegen Drogenhandels verbüßt hatte. Heute sollen beide Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Die Ermittlungen dauern an und werden bei der OE City geführt.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








