Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, die den Einbrecher mithilfe der Diensthündin Ragna festnehmen konnte. Der 36-Jährige wurde ohne Beute in Gewahrsam genommen und muss sich nun wegen Einbruchs verantworten.
Mitte: Polizeihündin Ragna stellt Einbrecher in „Trafohaus“

Kassel (ost)
Kassel-Mitte:
Dank eines aufmerksamen Zeugen und dem Diensthund Ragna gelang es den Beamten des Polizeireviers Mitte, in der Nacht von Freitag auf Samstag am Lutherplatz in Kassel einen Einbrecher auf frischer Tat zu erwischen. Ein Passant aus Kassel hatte gegen 1:45 Uhr beobachtet, wie ein Mann mit einem Werkzeug ein Fenster am ehemaligen Trafohaus aufgehebelt hatte, das jetzt als Kulturzentrum und für Kunstausstellungen genutzt wird, und dann in das Gebäude eingedrungen war. Er alarmierte die Polizei und behielt das Trafohaus im Auge. Da niemand das Gebäude verließ, bis die Streifenwagen des Innenstadtreviers eintrafen, und der Einbrecher nicht auf die Ansprache der Polizisten reagierte, wurde der Polizeihund eingesetzt. Nach kurzer Zeit spürte sie den 36-jährigen Einbrecher in der Ausstellung unter einem Tresen auf, woraufhin er mit erhobenen Händen herauskam und widerstandslos festgenommen wurde.
Der Verdächtige aus Kassel hatte in der kurzen Zeit keine Beute gemacht. Er musste mit den Beamten zur Dienststelle gehen und wurde erst nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Der 36-Jährige muss sich nun wegen des Einbruchs verantworten.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Davon waren 498 männlich und 71 weiblich, wobei 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 323 auf 308 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich sind. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








