Einbruch in Mehrfamilienhaus mit Diebstahl von Wertgegenständen und Trickbetrug durch falsche Bankmitarbeiter in Fulda.
Mittelkalbach: Einbruch und Trickbetrug

Fulda (ost)
Einbruch in Apartmentgebäude
Kalbach. Am Dienstag (10.02.), zwischen 15.30 Uhr und 22.15 Uhr, gelang es Unbekannten, in eine Wohnung in einem Apartmentgebäude in der Straße „Im Sämig“ im Ortsteil Mittelkalbach einzudringen. Die Einbrecher durchsuchten anschließend die Wohnung nach Wertgegenständen und stahlen neben Bargeld auch Schmuck. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro am Gebäude. Bitte geben Sie Hinweise an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Trickbetrug
Fulda. Trickbetrüger schlugen am Dienstag (11.02.) in Fulda zweimal mit einer besonders dreisten Methode zu. In beiden Fällen wurden die Opfer von Unbekannten kontaktiert, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben und angaben, dass ihre Bankkarte wegen falscher Abbuchungen oder ähnlichem abgeholt werden müsse. Kurz darauf erschien in beiden Fällen eine weibliche Person an den Adressen, um die Bankkarten entgegenzunehmen und das Konto zu belasten.
Die Person kann wie folgt beschrieben werden: weiblich, ca. 40 Jahre alt, ca. 165cm groß, schwarze schulterlange Haare, osteuropäisches Aussehen und Dialekt, schwarze Jacke
Im zweiten Fall wurde die Person wie folgt beschrieben: weiblich, ca. 25 Jahre alt, mitteleuropäisches Aussehen, dunkle Jacke
In Bezug auf die verschiedenen Varianten von Trickbetrug verweisen wir auf die gestrige Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/6214236
Tipps von Ihrer Polizei:
Achtung: Verwenden Sie nicht die Rückruftaste. Wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer neu.
Wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind oder einen entsprechenden Anruf erhalten haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Bitte geben Sie Hinweise an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Jonas Trabert
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1806 auf 1918 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 847 auf 910 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland – 22125.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








