Zwei Sondertransporte wurden auf der A 5 gestoppt, da sie überladen und unsicher beladen waren. Die Fahrer und Verlader müssen mit Bußgeldbescheiden rechnen.
Mörfelden-Walldorf: Polizei untersagt Weiterfahrt von Sondertransporten

Mörfelden-Walldorf/Weiterstadt (ost)
Zwei spezielle Transporte wurden am Dienstag (26.08.) von einer Streife der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen kontrolliert.
Frühmorgens stoppten die Polizisten auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf eine Fahrzeugkombination. Ein nagelneuer Elektrosattelzug sollte in die Niederlande transportiert werden. Das Fahrzeug war auf dem Lastwagen geladen. Es stellte sich schnell heraus, dass der Lkw um 14 Prozent überladen war. Die Ladungssicherung entsprach nicht den Vorschriften. Der 60-jährige Fahrer durfte nicht weiterfahren und die Elektrosattelzugmaschine musste umgeladen werden.
Um die mögliche Gewinnabschöpfung gegen das Transportunternehmen zu sichern, wurden über 2000 Euro von der Spedition eingezogen. Der Fahrer, der Verlader und der Speditionsverantwortliche müssen mit Bußgeldern rechnen.
Gegen Mittag bemerkten die Beamten dann einen Schwertransporter mit einem Umschlagbagger auf derselben Autobahn bei Weiterstadt. Es fehlte ein Begleitfahrzeug zur Absicherung nach hinten. Der 30 Tonnen schwere Bagger sollte nach Belgien transportiert werden. Das Transportunternehmen hatte jedoch keine gültige Erlaubnis für die gesamte Strecke. Die Lastverteilung war unzureichend, was zu überschrittenen Achslasten und Gesamtgewicht der Sattelzugmaschine führte. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.
Auch hier wurde eine Gewinnabschöpfung durch die Polizei eingeleitet. Der Unternehmer musste im Voraus 2500 Euro zahlen. Es drohen weitere Bußgelder und Punkte in Flensburg.
Quelle: Presseportal








