Am Samstagvormittag kam es zu einer Verkehrsunfallflucht auf der BAB 3, bei der eine Person leicht verletzt wurde. Der Unfallverursacher wurde in Montabaur gestellt.
Montabaur: Unfallflucht auf der BAB 3 mit leicht verletzter Person Höhe Medenbach

Wiesbaden (ost)
Am Samstagvormittag gegen 10:30 Uhr ereignete sich auf der BAB 3 in der Gemarkung Wiesbaden zwischen dem AK Wiesbaden und der Tank- und Rast-Anlage Medenbach eine Verkehrsunfallflucht, bei der eine Person leicht verletzt wurde. Ein 39-jähriger Fahrer eines Kleintransporters aus Köln befand sich auf dem linken Fahrstreifen der BAB 3, um ein Fahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen zu überholen, kurz vor der TuR Medenbach-Ost in Richtung Köln.
Die 55-jährige Fahrerin aus Künzelsau fuhr hinter dem Kleintransporter auf dem mittleren Fahrstreifen rechts vorbei, um sich vor diesem auf die linke Fahrspur zu begeben. Beim Spurwechsel nach links drängte sie den Kleintransporter nach links ab, woraufhin dieser gegen die Mittelschutzplanke prallte. Die Fahrerin des Mercedes lenkte ihr Fahrzeug zurück nach rechts und berührte den Kleintransporter nicht. Anschließend fuhr der Mercedes weiter zur TuR Medenbach-Ost. Nachdem sie dort von einem Zeugen angesprochen wurde, bestritt sie jegliche Beteiligung am Unfall und gab an, nach Köln weiterfahren zu müssen. Danach setzte sie ihre Fahrt fort, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen.
Die Autobahnpolizei Montabaur konnte die flüchtige Fahrerin im Zuge der Suche nach dem Mercedes stoppen. Sie wurde beschuldigt, Fahrerflucht begangen zu haben, und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde ihr Führerschein eingezogen. Weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der 0611 345 4140 bei der Autobahnpolizei Wiesbaden zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Dabei kamen 188 Menschen ums Leben, 3.537 wurden schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








