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Motorrollerfahrer stürzt in den Affolderner See

Ein Motorroller stürzte in den Affolderner See, während der Fahrer unverletzt blieb. Die Bergung des Fahrzeugs wurde von der Polizei übernommen.

Motorroller im Affolderner See
Foto: Presseportal.de

Waldeck (ost)

Am Abend des 04. Juni 2026 fuhr eine Person auf einem Roller einen Weg im Wald zwischen Affoldern und Hemfurth entlang. Aus bisher unbekannten Gründen verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte etwa acht Meter tief in den Affolderner See. Der Roller blieb beschädigt im Wasser zurück, während der Fahrer unverletzt ans Ufer gelangen konnte. Anstatt sofort die Bergung des Rollers zu organisieren, verließ der Fahrer den Unfallort in eine unbekannte Richtung. Der Roller erlitt Sachschaden.

Am 06.06.2026 mittags spazierten ein Vater und sein Sohn auf dem Waldweg entlang. Dabei entdeckten sie den Roller unter Wasser im Uferbereich des Affolderner Sees. Der Vater informierte daraufhin die Polizei.

Die Wasserschutzpolizei Waldeck untersuchte das Fahrzeug mit einem Polizeiboot von der Wasserseite aus. Ein Kennzeichen war nicht mehr vorhanden. Bei der Untersuchung stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Schlüssel noch im Zündschloss steckte und Hinweise auf den Halter im Inneren des Rollers zu finden waren. Die Freiwillige Feuerwehr Edertal konnte den Roller mit einem Feuerwehrboot bergen und ans Ufer bringen. Leichte Betriebsflüssigkeiten, die in den Affolderner See gelangt waren, wurden eingedämmt.

Die Polizei ermittelt derzeit gegen den Halter des Rollers, einen 42-jährigen Bad Wildunger, der verdächtigt wird, das Fahrzeug gefahren und im See zurückgelassen zu haben. Der Verursacher muss nun mit einem Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung und einem Verfahren gegen Naturschutzbestimmungen rechnen. Zudem wird ihm der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Edertal in Rechnung gestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.914 Fälle (4,75%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.164 Fälle aus (0,8%). Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen (81,02%). In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Fälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 188, Schwerverletzte bei 3.537 und Leichtverletzte bei 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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