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Mühlheim am Main: Einbrecher gestört, Langfinger flieht über Terrasse

Ein etwa 40 Jahre alter Einbrecher wurde von der Wohnungsinhaberin gestört und flüchtete über die Terrasse. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen unter 069 8098-1234.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Hausbesitzerin unterbricht Einbrecher – Offenbach

(cb) Ein Einbrecher, ungefähr 40 Jahre alt, drang am Montag durch die gewaltsam geöffnete Terrassentür in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Erich-Ollenhauer Straße (Hausnummern in den 30ern) ein, als er von der Wohnungsinhaberin gestört wurde. Laut bisherigen Informationen versuchte der Dieb, der eine schwarze Kappe trug und eine Bauarbeiterjacke mit Reflektoren anhatte, gegen 16 Uhr die Terrassentür zu öffnen, gelangte ins Innere und versteckte sich unter dem halb geöffneten Rollladen. Dort wurde er von der Bewohnerin entdeckt und flüchtete über die Terrasse. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 069 8098-1234.

2. Augenzeugen gesucht: Fahrerflucht in der Leonhardstraße – Mühlheim am Main

(me) Ein unbekannter Fahrer hinterließ am Samstag zwischen 9 und 15 Uhr einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro, nachdem er einen grauen Hyundai beschädigte. Offenbar fuhr er die Leonhardstraße entlang und streifte dabei den am Straßenrand geparkten grauen Wagen. Da der Verursacher einfach weiterfuhr, bittet die Polizei in Mühlheim nun um Zeugenhinweise. Diese können sich unter der Telefonnummer 06108 6000-0 bei den Beamten melden.

3. Exhibitionist schnell identifiziert – Rodgau

(cb) Nachdem ein zunächst unbekannter Mann am Montagabend an seinem Geschlechtsteil manipulierte, konnte er kurz nach der Tat schnell von der Polizei identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Nach bisherigem Kenntnisstand näherte sich der 34-Jährige gegen 23.05 Uhr zwei jungen Frauen, die auf einer Parkbank in der Eisenbahnstraße saßen. Während der Exhibitionist aktiv war, schaute er die beiden 19 und 20 Jahre alten Rodgauerinnen an. Daraufhin flohen sie und informierten sofort die Polizei. Der mutmaßliche Täter wurde rasch identifiziert und vorläufig festgenommen. Auf der Wache erfolgte unter anderem die erkennungsdienstliche Behandlung. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen.

4. Haftbefehl gegen 19-Jährigen erlassen – Hainburg

(cb) Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Porschestraße am Sonntagnachmittag (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6094652) befindet sich der 19-jährige Verdächtige nun in Untersuchungshaft. Am Dienstag wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser ordnete unter anderem aufgrund des Verdachts des versuchten Totschlags die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Die Hintergründe des Tatmotivs sind weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen.

Offenbach, 12.08.2025, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840 an. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 nahezu konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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