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Mühlheim am Main: Kindsvater in Untersuchungshaft

Ein Säugling mit schweren Verletzungen wurde ins Krankenhaus gebracht. Verdacht auf versuchtes Tötungsdelikt. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Mühlheim am Main (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Abteilung Offenbach – und dem Polizeipräsidium Südosthessen

(lei) Nachdem ein Neugeborenes am vergangenen Donnerstag (15.01.) mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, haben die Staatsanwaltschaft Darmstadt – Abteilung Offenbach – und die Kriminalpolizei Offenbach die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

Bei der ärztlichen Untersuchung des wenige Monate alten Babys, das mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht wurde, wurden erhebliche Verletzungen festgestellt, die möglicherweise auf körperliche Gewalt hinweisen. Das Baby wird weiterhin intensivmedizinisch versorgt. Im Laufe der bisherigen Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen den 35-jährigen Vater des Kindes. Er wurde heute Mittwoch an seiner Wohnadresse in Mühlheim am Main von Kräften der Kriminalpolizei vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Abteilung Offenbach – wurde der Beschuldigte am Nachmittag einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Offenbach vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und ordnete die Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen, sind noch im Gange.

Hinweis für Medienschaffende: Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu dieser Bekanntmachung an die gemeinsame Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Abteilung Offenbach, Pressesprecher Staatsanwalt Knell, E-Mail: pressesprecher@sta-offenbach.justiz.hessen.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 283 auf 237 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 25 auf 30 gesunken ist. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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